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Symbolbild (Bild: fsHH / pixabay)

In der Nacht zu Freitag kam es im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg zu einer Festnahme nach einer queer­feindlichen Farbschmiererei. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Freitagnachmittag.

Gegen 23.30 Uhr bemerkte die Besatzung eines Funkwagens des Polizeiabschnitts 16 einen frisch aufgetragenen Schriftzug an der Wand einer Unterführung an der Schönhauser Allee und nahm einen 46-jährigen Mann fest, der sich in der Nähe aufhielt. An dem Tatverdächtigen stellten die Einsatzkräfte Farbanhaftungen fest und stellten eine Farbsprühdose sicher, die in der Nähe des Festgenommenen auf dem Boden lag.

Nach der Feststellung seiner Personalien wurde der 46-Jährige entlassen. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung mit homophobem Hintergrund dauern an und wurden – wie bei Hass­kriminalität üblich – vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen. Nähere Angaben zu dem Schriftzug und zu dem Mann wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hass­verbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechts­identität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*­innen für queere Menschen. (cw/pm)

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