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  • 6. Mai 2024, 11:43h 1 Min.

Symbolbild (Bild: IMAGO / Wolfgang Maria Weber)

Die Rostocker Stadtverwaltung hat ihren Angestellten einen Leitfaden für eine sogenannte gendersensible Sprache an die Hand gegeben. Die Vorschläge enthalten viele Formulierungsvorschläge und Dutzende Substantive mit Sternchen und Partizipkonstruktionen, die statt der Nutzung des Wortes Kapitän/Kapitänin etwa "Kapitän*in/Kapitän*­innen" oder "Schiffsführende/ Schiffsführender" empfehlen. Die "Ostsee-Zeitung" hatte zuvor darüber berichtet.

Der Leitfaden sei eine Empfehlung, der auf freiwilliger Basis gefolgt werden könne. Damit könnten mögliche Widersprüche zwischen der gesetzlichen Forderung zur Verwendung geschlechtersensibler Sprache und den Empfehlungen des Rates für Rechtschreibung aufgelöst werden, hieß es am Montag aus der Stadtverwaltung.

Statt Frau und Mann sollen im Wortschatz der Rostocker Verwaltung nur Begriffe wie "Person" oder "Mensch" beziehungsweise "Frau*" und "Mann*" einziehen. "Sprache ist Sinnbild einer Gesellschaft", schreiben die Gleichstellungsbeauftragte Cathleen Mendle-Annuschkewitz und Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (Die Linke) in ihrem Vorwort an die Mitarbeiter*­innen. Sprache sei veränderbar. "Die Vorschläge, die Ihnen hier unterbreitet werden, sind nicht abschließend." (cw/dpa)

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