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Eurovision Song Contest
ESC: Nemo freut sich über "so viele queere Leute"
- 8. Mai 2024, 06:34h 1 Min.

Nemo (Bild: SRF / Ella Mettler)
Nemo aus der Schweiz, mit dem Song "The Code" eine*r der Favorit*innen beim Eurovision Song Contest (ESC), freut sich über die starke queere Präsenz bei dem Musikwettbewerb. "Es ist fantastisch, dass die Menschen hier so viele queere Leute sehen", sagte Nemo (24), eine nichtbinäre Person, in einem dpa-Pressegespräch vor dem ersten Halbfinale. "Es ist wichtig, andere zu sehen, die so sind wie du. Mir hat im Leben der Blick auf Menschen, die ich bewundern und zu denen ich aufblicken kann, geholfen, um zu erkennen, wer ich wirklich bin."
Der ESC (7. bis 11. Mai) findet im südschwedischen Malmö statt. Von den teilnehmenden Acts zählen mindestens acht zur LGBTI-Community (queer.de berichtete), darunter auch der nichtbinäre nordirische Act Bambie Thug.
Nemo möchte nicht als "er" oder "sie" bezeichnet werden. Auf Englisch könne man statt "he/his" und "she/her" inzwischen "they/them" benutzen. In der deutschsprachigen Gesellschaft werde das Bewusstsein auch wachsen, so Nemo. Man müsse darüber reden, dann fänden sich auch Lösungen. "Ich habe keine Präferenz, was genderneutrale Pronomen anbelangt. Ich finde eigentlich jede Lösung, die nicht 'er' oder 'sie' ist, gut", sagte Nemo. "Das Einfachste in der deutschen Sprache ist, den Namen zu benutzen, zum Beispiel: 'Nemo ist zum Frühstück gekommen'." (cw/dpa)














