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Live-Sendung bei One

Einschaltquoten des ESC-Halbfinals gestiegen

Das Interesse am Eurovision Song Contest scheint zuzunehmen: Das erste Halbfinale, das traditionell eher auf wenig Interesse in Deutschland stößt, schaffte einen Quotensprung.


Isaak wird es bei seiner Performance am Dienstagabend nicht kalt gewesen sein… (Bild: EBU / Corinne Cumming)
  • 8. Mai 2024, 08:15h 2 Min.

Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest hat in Deutschland am Dienstagabend weit mehr Menschen interessiert als in den letzten Jahren. Die Sendung, die lediglich im weitgehend unbekannten Spartensender One zu sehen war, erreichte laut der AGF-Videoforschung 680.000 Menschen. Das sind 90.000 mehr als im Vorjahr – und schon 2023 waren die Quoten im Vergleich zu den Vorjahren höher. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 3,6 Prozent – und damit mehr als drei Mal so hoch wie der Durchschnittswert der letzten Monate.

Noch besser lief es für One beim jungen Publikum der 14- bis 49-Jährigen: Hier schauten 290.000 Menschen zu, der Marktanteil stieg damit auf 7,7 Prozent – und lag nicht nur rund anderthalb Prozent höher als im Vorjahr, sondern auch weit über der üblichen One-Sehbeteiligung, die vergangenen Monat lediglich 0,4 Prozent betragen hatte. Damit war das ESC-Halbfinale die elftmeistgesehene Sendung des Tages in dieser Altersgruppe – One schlug parallel laufende Ausstrahlungen großer Fernsehkanäle wie Sat.1 oder sogar dem ZDF.

Im der ESC-Show qualifizierten sich zehn Acts für das Finale, darunter auch der nichtbinäre irische Act Bambie Thug (queer.de berichtete). Auch der deutsche Sänger Isaak präsentierte seinen Song "Always On The Run", der bereits für das Finale qualifiziert ist.

Das Finale am Samstag, das live im Ersten übertragen wird, dürfte allerdings auf weit größeres Interesse treffen. Im letzten Jahr schauten nach NDR-Angaben 7,4 Millionen Menschen allein in Deutschland zu. Weltweit waren es sogar 162 Millionen Menschen. Die höchste ARD-Quote für das ESC-Finale wurde in diesem Jahrhundert beim Sieg von Lena im Jahr 2010 erreicht – damals schalteten 14,7 Millionen Menschen das Erste ein. (dk)

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