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  • 10. Mai 2024, 10:46h 1 Min.

Dragqueens in FDJ-Uniform: Andreas Kaminski, Michael Raimann und Frank Zernke beim Berliner CSD 1989 (Fotograf*in noch unbekannt)

Ein neues Forschungsprojekt beschäftigt sich mit Drag und Travestie in der DDR. In einer multimedialen Auftaktveranstaltung am Samstag, den 15. Juni 2024 um 19 Uhr im Berliner Sonntagsclub soll es um zeitgeschichtliche queere Erinnerungsarbeit gehen.

"An diesem Abend soll unser Projekt starten mit Bühnentalk mit Zeitzeug*­innen, Fotos und Filmclips aus verschiedenen Jahrzehnten und selbstverständlich mit Gesprächen mit euch", kündigte Projektleiter Tom Weller an. "Gesucht werden auch noch Zeitzeug*­innen, die Lust haben, sich zu einem späteren Zeitpunkt zu dem Thema interviewen zu lassen." Seine Bitte für die Auftaktveranstaltung: "Bringt gerne auch Fotos von Travestie-Events in der DDR oder themenbezogene Zeitungsartikel mit."

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Das Projekt wird von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert. Im Dezember ist eine Abschlussveranstaltung im Schwulen Museum geplant, bei der die in der DDR bekannte, heute 81-jährige Travestiekünstlerin "Die schöne Müllerin" auftreten wird. Bis dahin soll auch eine eigene Homepage mit Zeitzeug*innen-Interviews, Filmausschnitten und Fotos gelauncht werden. (mize)

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