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Filmfest München

Fabian Stumm präsentiert sein zweites Werk

Mit "Knochen und Namen" gab er 2023 sein Regiedebüt auf der Berlinale, nun folgt mit "Sad Jokes" Fabian Stumms zweiter Streich. Wieder übernimmt er neben Regie auch die Hauptrolle. Als sein Ex-Lover tritt Jonas Dassler auf.


Szene aus "Sad Jokes" (Bild: Salzgeber)

"Es ist ein Film über das Durchhalten. Über Wege, wie man sich um die Menschen kümmern kann, die man liebt, auch wenn man voneinander entfernt ist. Und über die Fähigkeit, zu verzeihen. Darüber, wie das Leben grausam, lustig, tröstlich und manchmal alles zur gleichen Zeit sein kann", beschreibt Regisseur, Autor und Hauptdarsteller Fabian Stumm (43) sein neues Liebesdrama "Sad Jokes", das auf dem Filmfest München (28.06.-07.07.2024) seine Premiere feiert und ins Rennen um den mit üppigen 30.000 Euro dotieren "Förderpreis Neues Deutsches Kino" geht. "Tragikomisches Familienporträt: absurd, hoffnungsvoll und anrührend", verspricht die Festival-Ankündigung.

Die Story geht so: Joseph (Fabian Stumm) und Sonya (Haley Louise Jones) sind durch eine enge Freundschaft und ihren kleinen Sohn Pino verbunden, den sie gemeinsam aufziehen. Während sich Regisseur Joseph an einer neuen Filmidee und der Trennung von seinem Ex Marc (Jonas Dassler) abarbeitet, leidet Sonya unter Depressionen. Als sie in einer Klinik unterkommt, muss Joseph nicht nur seinen Alltag, sondern auch seine künstlerischen Ambitionen jonglieren.

Von Godehard Giese über Knut Berger bis Jonas Dassler

Das Figurenkarussell ist vielversprechend besetzt, wie Fabian Stumm erzählt: "Godehard Giese als leicht übergriffiger Produzent, Marie-Lou Sellem und Anne Haug als frisch verliebtes Schauspielerinnen-Paar, Knut Berger als Aktmodell, das sich in Joseph verguckt, Anneke Kim Sarnau als überdrehte Patientin auf Schmerzmitteln, Hildegard Schroedter als Sonyas Mutter, die ihr Glück beim Online-Dating sucht, oder Tina Pfurr als überforderte Ersthelferin."

Der große Casting-Coup gelang derweil mit Jonas Dassler. Der 28-Jährige gehört zu den großen Nachwuchstalenten des deutschen Kinos. Vom Bayerischen Filmpreis über den First Steps Award bis zum European Shooting Star auf der Berlinale reicht der Karriere-Kickstart. Als Frauenmörder sorgte er in Fatih Akins "Der Goldene Handschuh" für Gänsehaut. Mit schwulen Sex sorgte er im Körpertausch-Drama "Aus meiner Haut" von Alex Schaad für prickelnde Sinnlichkeit, wofür es in Venedig den "Queer Lion" gab. "Für mich ist es sehr interessant, aus der Komfortzone auszubrechen. Und mich in ein Territorium zu begeben, das mir völlig fremd ist", wie uns der Schauspieler damals erzählte.


Jonas Dassler in "Sad Jokes" (Bild: Salzgeber)

Der Berliner Verleih Salzgeber bringt "Sad Jokes" ab 12. September 2024 in die Kinos. Beim Filmfest München gleichfalls Premiere feiert "Hallo Spencer – Der Film", ein schräges Puppen-Spektakel, dessen Drehbuch von Jan Böhmermann gemeinsam mit "Titanic"-Autor Tim Wolf und dem queeren Cartoon-Künstler Elias Hauck geschrieben wurde. Da gibt es dann eher "Funny Jokes"...

-w-