Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?49680
  • 27. Mai 2024, 05:55h 2 Min.

Bettina Böttinger (Bild: Martin Kraft / wikipedia)

Fernsehjournalistin Bettina Böttinger (67) hat dazu aufgerufen, in diesem Jahr den Christopher Street Day im sächsischen Pirna zu unterstützen. Die CSD-Demo in Pirna, die am 13. Juli stattfindet, sei ein dringend notwendiges Statement für Toleranz, Respekt und Diversität, sagte die frühere "Kölner Treff"-Moderatorin der Deutschen Presse-Agentur in Köln.

Im Rahmen einer "Tour für Toleranz" wollen Unterstützer*­innen des CSD am 13. Juli von Köln aus mit einem Bus nach Pirna reisen, um an dem Demonstrationszug teilzunehmen (queer.de berichtete).

Der CSD in Pirna bekommt in diesem Jahr besonders viel Aufmerksamkeit. Der AfD-nahe, parteilose Oberbürgermeister von Pirna Tim Lochner hatte kürzlich in einem Facebook-Post kritisiert, dass die örtliche evangelische Kirchengemeinde zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) am 17. Mai eine Regenbogen­fahne gehisst hatte. Er brachte dies in Verbindung mit Hakenkreuzfahnen an der Kirche während der NS-Zeit (queer.de berichtete). Böttinger, die selbst mit einer Frau verheiratet ist, kritisierte das als "unsäglich".

Gegen solche Äußerungen müsse sich die gesamte Gesellschaft zur Wehr setzen, nicht nur der queere Teil, denn hier gehe es gegen Toleranz und Vielfalt an sich. "Wenn ich sehe, dass irgendwo die Regenbogen­fahne hängt, dann ist das für mich auch Ausweis eines demokratischen Grundverständnisses", sagte die lesbische Journalistin. "Die Botschaft ist: In diesem Land können alle Menschen leben, die zu unseren demokratischen Grundwerten stehen – und das ist ein wunderbares Zeichen." (cw/dpa)

-w-