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Harrison Butker

NFL-Star Butker verteidigt homophobe Haltung als traditionell katholisch

Der Super-Bowl-Gewinner Harrison Butker hält an seinen queerfeindlichen Äußerungen fest. Er sei schließlich Katholik und müsse für die christlichen Werte eintreten.


Harrison Butker, einer der besten American-Football-Spieler der Welt, will die "zeitlosen katholischen Werte" verteidigen (Bild: Theonewhoknowsnothingatall / wikipedia)

Der 28-jährige NFL-Star Harrison Butker hat nach zwei Wochen Schweigen erstmals eine homophobe und sexistische Rede verteidigt – und sich zum Opfer einer antikatholischen Kampagne stilisiert. Am Freitag sagte er während einer Gala der katholischen Schule Regina Caeli Academy in Nashville: "Wem es bislang nicht klar war, dass die zeitlosen katholischen Werte von vielen gehasst werden, dem ist es jetzt klar."

Hintergrund war eine Rede Butkers bei der Abschlussfeier einer katholischen Universität am 11. Mai. Damals hatte Butker unter anderem vor der "Tyrannei von Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion" gewarnt, CSDs als "Todsünde" bezeichnet und erklärt, dass der "wichtigste Titel" einer Frau nach wie vor jener der "Hausfrau" sei (queer.de berichtete).

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Butker wirft Kritiker*innen Hass vor

Butker sieht seine zur Schau gestellte Abneigung gegenüber queeren Menschen indes nicht als Hass an – vielmehr behauptete er, jene Leute, die ihn kritisierten, seien hasserfüllt: "In den letzten Tagen ist mein Glaube – oder das, was die Leute denken, was ich glaube – der Fokus zahlreicher Diskussionen in der ganzen Welt gewesen. Von Anfang an haben viele Leute einen schockierenden Grad an Hass gezeigt", so Butker über seine Kritiker*innen. "Aber ein paar Tage später haben sogar die, die nicht einer Meinung mit mir sind, mich in meiner Religionsfreiheit unterstützt."

Des weiteren sagte er, dass er seinen Glauben verteidigen wolle, auch wenn er dafür weniger populär werden sollte: "Unsere Liebe für Jesus und unser damit einhergehendes Verlangen, unsere Meinung zu äußern, sollte nie von unserer sündhaften Sehnsucht übertroffen werden, von der Welt geliebt zu werden."

/ realDailyWire
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Bei der katholischen Gala traten auch weitere bekannte queerfeindliche Personen auf. Dazu zählte etwa der Rechtsextremist Matt Walsh, der sich selbst als "theokratischen Faschisten" bezeichnet.

Kritik an Butker auch innerhalb der katholischen Kirche

Butker hatte für seine Äußerungen viel Kritik erhalten, auch aus der katholischen Kirche. Die Schwestern des Ordens Mount St. Scholastica aus Kansas kritisierten Butker etwa in einer Erklärung: "Statt die Einheit in unserer Kirche, unserer Nation und der Welt zu fördern, haben seine Kommentare die Spaltung gefördert."

/ Manf0712
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Auch Teamkollege Travis Kelce, der mit seiner Beziehung mit Superstar Taylor Swift für Schlagzeilen gesorgt hatte, ging auf Distanz zu Butker. In seinem Potcast "New Heights" erklärte Kelce, dass er "so gut wie alle" Ansichten von Butker nicht teile. Allerdings schätze er ihn auf sportlicher Ebene als seinen Teamkollegen. (dk)

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