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  • 08. Juni 2006 4 1 Min.

Canberra (queer.de) - Die australische Regierung geht gegen die Einführung von Eingetratgenen Partnerschaften im Australian Capital Territory (ACT) vor. Das ACT ist ein selbstverwaltetes Gebiet mit rund 330.000 Einwohnern, das zum Großteil aus der Hauptstadt Canberra besteht. Das Parlament des Territoriums hatte im vergangenen Monat beschlossen, dass es "Civil Unions" einführen wolle. Premierminister John Howard, ein erklärter Gegner der Homo-Ehe, verkündete jetzt: "Wir akzeptieren nicht, dass Eingetragene Partnerschaften der Ehe gleichgesetzt werden." Er verwies auf ein Gesetz aus dem Jahre 2004, das die Ehe als Verbindung zwischen Frau und Mann definiert (queer.de berichtete). Der ACT-Justizminister sagte aber gegenüber dem "Sydney Morning Herald", dass seiner Meinung nach die "Civil Unions" nicht gegen das Bundesgesetz verstoßen. Das Territorium werde mit der Umsetzung des Gesetzes fortfahren. (dk)

-w-

#1 SvenAnonym
  • 08.06.2006, 16:12h
  • Wirklich schlimm! 2004 hat Australien das Mittelalter erreicht.
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#2 Adrian AhlhausAnonym
  • 08.06.2006, 16:32h
  • Gesetze allein genügen nicht, man muss diese auch druchsetzen können. Da hoffe ich doch, dass das ACT ihr 'Civil Unions' durchsetzen kann.
    Die wichtigen Kämpfe für die Gleichberechtigung von Schwulen werden in fortgeschrittenen Gesellschaften in den Parlamenten entschieden, und nicht bei Prügeleien auf der Straße. Polen, Russland, Estland oder andere müssen sich daran messen lassen.
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#3 StarletAnonym
  • 08.06.2006, 17:52h
  • Bis jetzt habe ich immer noch keine plausible Erklärung vernommen, warum gleichgeschlechtliche Partnerschaften, wenn sie anerkannt sind, der Ehe zwischen Mann und Frau schaden sollen! Man hört nur immer Protestgeschrei - aber wogegen, das kann einem keiner sagen!
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