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  • 29. Mai 2024, 07:29h 1 Min.

Symbolbild (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

Am Dienstag haben Polizeikräfte in Berlin einen Mann festgenommen, der im Stadtteil Hakenfelde einen anderen Mann beleidigt und im Anschluss den Hitlergruß gerufen hat.

Nach bisherigen Erkenntnissen beschimpfte der 39-jährige Tatverdächtige gegen 17 Uhr in einer Bar in der Frieda-Arnheim-Promenade den Angestellten im Alter von 35 Jahren homophob. Im Anschluss soll er laut "Heil Hitler" gerufen haben.

Die alarmierten Polizeikräfte konnten den 39-Jährigen zur Sachverhaltsaufnahme nicht befragen, da er stark alkoholisiert war. Rettungskräfte brachten ihn deshalb in eine Klinik. Die Ermittlungen hat, wie bei Hass­kriminalität üblich, der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin übernommen.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hass­verbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechts­identität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*­innen für queere Menschen. (cw/dpa)

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