https://queer.de/?49761
- 1. Juni 2024, 13:31h 1 Min.
Eine rund 90-köpfige Gruppe, die dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen ist, hat kurz vor der Demonstration anlässlich des Christopher Street Days in Dresden einen Polizeieinsatz ausgelöst. Insgesamt wurden von 89 Personen die Identitäten festgestellt sowie Gefährderansprachen ausgesprochen, teilte die Polizei mit.
Demnach versammelte sich die Gruppe am Samstagvormittag am Hauptbahnhof. Zuvor hatte es nach Angaben der Polizei einen Aufruf der rechtsextremistischen Gruppierung "Elblandrevolte" in den sozialen Netzwerken gegeben, die darauf abzielte, den Christopher Street Day zu stören (queer.de berichtete). Daraufhin habe die Polizei ihre Planungen angepasst und die Zahl der Einsatzkräfte aufgestockt. Nach den Maßnahmen behielt die Polizei die Gruppe weiter im Blick, hieß es.
Die Pride-Demonstration startete am Samstagmittag und bewegte sich durch die Alt- und Neustadt. Wie der Sprecher des CSD mitteilte, gehen die Veranstalter*innen von rund 10.000 Teilnehmer*innen aus. Immer wieder hielt der Demozug für Kundgebungen, unter anderem SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert beteiligte sich daran. Die Demo soll noch bis 16 Uhr andauern. (cw/dpa)














