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Ups
Zuschauer doch nicht queerfeindlich: Adele hat sich verhört
Dass Adele einen vermeintlich homophoben Zuschauer bei einem Konzert zurechtwies, brachte ihr viel Lob ein. Allerdings gibt es einen Haken.

Adele ist für ihre Unterstützung für LGBTI-Rechte bekannt (Bild: IMAGO / PA Images)
- 4. Juni 2024, 09:25h 2 Min.
Bei einem Konzert am Sonntag in Las Vegas hatte der britische Superstar Adele einen Zuschauer zurechtgewiesen, weil dieser angeblich "Pride sucks" (Pride ist scheiße) geschrien hatte (queer.de berichtete). "Mach dich nicht so verdammt lächerlich! Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, halt die Klappe, alles klar?", fuhr die 32-Jährige den Mann an – und wurde dafür in sozialen Medien gefeiert.
Nun kommt aber heraus: Der Mann hatte nicht "Pride sucks" gerufen, sondern "Work sucks" (Arbeiten ist scheiße) gerufen. Adele hatte auf der Bühne erst wenige Augenblicke zuvor erklärt, dass ihre Arbeitswoche am Freitag beginne.
/ BuzzingPopA new video shows an audience member yelling, Work sucks, and not Pride sucks, as Adele had interpreted.
Buzzing Pop (@BuzzingPop) June 2, 2024
The singer quickly went viral for defending LGBTQ+ at her show. pic.twitter.com/CAVW6DpEtI
Aus dem Publikum beschwerten sich mehrere Personen in sozialen Medien über das Missverständnis. Eine Nutzerin schrieb etwa auf X (vormals Twitter): "Ich hasse es, einen Mann zu verteidigen, aber der Typ war hinter mir und hat 'work sucks' gesagt, nicht 'Pride sucks'."
/ MrPopOfficialUPDATE:
Mr. Pop (@MrPopOfficial) June 2, 2024
Someone at the concert shares that the man actually said work sucks and not Pride sucks. https://t.co/4ZaV93Ng5v pic.twitter.com/FpejEeGvqK
Das Konzert hatte am 1. Juni stattgefunden, also dem offiziellen Beginn des Pride-Monats. Viele LGBTI-Aktivist*innen hatte Adele für ihr beherztes Engagement gegen einen vermeintlich homophoben Zuschauer gelobt. Die Human Rights Campaign, die größte LGBTI-Organisation in den Vereinigten Staaten, hatte etwa auf X erklärt: "Wollt ihr wissen, wie man Maulhelden und Hass in diesem Pride-Monat etwas entgegensetzt? Nehmt euch ein Beispiel an der Ikone namens Adele. Deine Stimme ist sowohl musikalisch kraftvoll als auch darin, eine gute Verbündete zu sein und Freude zu verbreiten."
/ HRCWant to know how to challenge bullies and hate this Pride Month? Take a page from the icon that is @Adele. Your voice is powerful in song and in spreading allyship and joy. https://t.co/p5Iaxyq9CY
Human Rights Campaign (@HRC) June 2, 2024
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Adele hatte ihre Show-Reihe "Weekends With Adele" im Herbst 2022 in Las Vegas begonnen. Zunächst waren 32 Konzerte bis März 2023 geplant, doch dann verlängerte die Sängerin um zwei weitere Konzertserien. Die letzte soll in diesem Jahr bis Mitte Juni laufen, für den Herbst sind außerdem Nachhol-Shows geplant. Zwischen dem 2. und dem 31. August gibt Adele zehn Konzerte in München (queer.de berichtete). (cw)














