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- 6. Juni 2024, 06:20h 1 Min.

Nemo in Malmö (Bild: Corinne Cumming / EBU)
Laut einer neuen YouGov-Umfrage glauben 75 Prozent der Schweizer*innen, dass der Sieg der nichtbinären Person Nemo beim Eurovision Song Contest in Malmö einen positiven Einfluss auf die LGBTI-Community hat. Nur zehn Prozent sehen negative Konsequenzen.
87 Prozent der Befragten haben den Auftritt von Nemo gesehen oder vom Sieg gehört oder gelesen. Bei den Gründen für den Sieg gehen die Meinungen allerdings auseinander: Für 44 Prozent hat Nemos stimmliche Leistung den Ausschlag gegeben, für 37 Prozent die Bühnenperformance. Nemos Identifikation als nichtbinäre Person wird von 28 Prozent der Bevölkerung als einer der wichtigsten Gründe für den Sieg gesehen. Für 22 Prozent ist es die Mischung musikalischer Genres im Song "The Code", weitere 15 Prozent nennen die persönliche Ausstrahlung von Nemo. Als weniger wichtig gesehen wird die inhaltliche Relevanz des Textes (8 Prozent) und die politische Situation der Schweiz (6 Prozent).
Befragt wurden 1.260 Personen aus der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz vom 24. bis 27. Mai 2024 per standardisiertem Online-Interview. Laut YouGov sind die Ergebnisse repräsentativ für die Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren. (cw)














