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- 13. Juni 2024, 05:39h 1 Min.

Symbolbild
Das Amtsgericht Aichach verurteilte am Dienstag einen 19-Jährigen, der vor einem Jahr zusammen mit einem Kumpel eine Regenbogenfahne in Brand gesetzt hatte, wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung zu 80 Sozialstunden. Das berichtete die "Augsburger Allgemeine" am Mittwoch. Der entstandene Sachschaden betrug etwa 100 Euro.
In der Verhandlung räumte der Angeklagte die Tat ein und gab an, nicht aus einem queerfeindlichen Motiv heraus, sondern aus Langeweile gehandelt zu haben. "Es hat sich halt so angeboten", zitiert ihn die Regionalzeitung. "Das war dumm und blöd", so der 19-Jährige.
Zum Prozess war es gekommen, weil der Angeklagte auf das Angebot der Staatsanwaltschaft, das Verfahren gegen das Leisten von 24 Sozialstunden einzustellen, nicht reagiert hatte. Das entsprechende Schreiben habe er nicht erhalten, behauptete er vor Gericht.
Im November vergangenen Jahres war der 19-Jährige wegen Diebstahls schon einmal zu 24 Sozialstunden verurteilt worden. Weil er sie nicht antrat, kam er für eine Woche in Jugendarrest. Die Jugendrichterin stellte klar, dass sie ihn bei einer weiteren Verweigerung erneut hinter Gitter bringen werde. (mize)














