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  • 14. Juni 2024, 06:52h 1 Min.

Kai Gehring mit Regenbogen­fahne im Bundestag (Bild: kai.gehring / instagram)

Der schwule Essener Bundestags­abgeordnete Kai Gehring (Grüne) kandidiert 2025 nicht erneut für den Bundestag. "Anstatt ein sechstes Kapitel aufzublättern, möchte ich bald ein neues Buch aufschlagen", schrieb der Grünen-Politiker, der seit 2005 Mitglied des Bundestages ist, am Mittwoch in einem Brief an seine politischen Gefährten, der dpa vorliegt. Gehring ist Vorsitzender des Bildungsausschusses im Bundestag. In den vergangenen Jahren engagierte er sich auch immer für LGBTI-Belange.

"Es ist für mich an der Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen, auch wenn ich heute das Ziel dieser Reise noch nicht kenne. Damit höre ich auf, wenn's am schönsten ist, und nachdem ich vieles von dem, was ich mir vorgenommen habe, erreichen konnte", schrieb der 46-Jährige. "Fünfmal in die Herzkammer unsere Demokratie gewählt worden zu sein", erfülle ihn mit "tiefer Dankbarkeit". Seine Arbeit werde er bis zum Ende der Legislaturperiode im nächsten Herbst fortsetzen.

Gehring und sein Parteikollege Rolf Fliß waren Anfang Mai nach eigenen Angaben in Essen nach einer Parteiveranstaltung attackiert und Fliß dabei geschlagen worden (queer.de berichtete). Ihm sei wichtig zu betonen, dass dieser Angriff für seinen Verzicht auf eine sechste Wahlperiode keine Rolle gespielt habe, schrieb Gehring. "Von Anti-Demokraten lasse ich mich nicht einschüchtern, weder jetzt noch zukünftig." (cw/dpa)

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