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Preisverleihung in New York

Tony Awards für Sarah Paulson und Jonathan Groff

Sarah Paulson und Jonathan Groff konnten ihren jeweils ersten Tony gewinnen.


Im dritten Anlauf hat es geklappt: Jonathan Groff präsentiert stolz seinen Tony (Bild: IMAGO / UPI Photo)

Queere Schauspieler*­innen haben erneut bei den Tony Awards in New York City abgeräumt: In einer Gala zur 77. Verleihung des weltweit begehrtesten Theaterpreises haben Sarah Paulson ("American Horror Story", "Ratched"), die seit mehreren Jahren mit Taylor Holland liiert ist, sowie der schwule Schauspieler Jonathan Groff ("Glee", "Looking") ihren jeweils ersten Tony gewonnen.

Paulson wurde für ihre Leistung im Stück "Appropriate" mit dem Tony als beste Darstellerin in einem Theaterstück ausgezeichnet. Die 49-Jährige war zuvor schon für ihre Leistungen in Fernsehserien mit drei Critics' Choice Awards, einem Emmy Award, einen Golden Globe Award und einem Screen Actors Guild Award ausgezeichnet worden.

Groff erhielt seinen Tony als bester Hauptdarsteller in "Merrily We Roll Along". Der 39-Jährige war zuvor bereits zwei Mal – 2007 für "Spring Awakening" und 2015 für "Hamilton" – für einen Tony nominiert worden, ging beide Male aber leer aus. Zuletzt war Groff in der britischen Science-Fiction-Serie "Doctor Who" in einer queeren Rollen zu sehen (queer.de berichtete).

Auch der aus "Harry Potter" bekannte Brite Daniel Radcliffe erhielt einen Preis für "Merrily We Roll Along". Er wurde für die beste Nebenrolle in einem Musical ausgezeichnet.

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Ariana DeBose war erneut Moderatorin

Moderiert wurde die live im großen US-Sender CBS ausgestrahlte Tony-Gala zum dritten Mal in Folge von Ariana DeBose. Die 33-Jährige war 2022 als erste schwarze queere Frau mit einem Oscar ausgezeichnet worden – damals als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle im Musical "West Side Story" (queer.de berichtete).

Die Tony Awards gelten als wichtigster Preis für Musicals und Theaterstücke. Sie berücksichtigen nur Produktionen, die im zurückliegenden Jahr in einem der 41 Broadway-Häuser im New Yorker Theaterviertel neu aufgeführt wurden. Zur Wahl standen in diesem Jahr 36 Produktionen. Die Entscheidung für die Nominierungen gehen auf 44 Personen zurück, zumeist Theater-Expert*innen. (dpa/cw)

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