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Netflix-Serie

"Bridgerton" wird queer

In den ersten beiden "Bridgerton"-Staffeln gab es keine offen queere Handlungsstränge. Das ändert sich mit den neuen Folgen bei gleich zwei Figuren. Artikel enthält Spoiler.


Der Bridgerton-Clan durchlebt in Staffel drei auch einiges Queeres (Bild: Netflix)
  • 17. Juni 2024, 10:46h 2 Min.

Vor wenigen Tagen wurde die heiß erwartete zweite Hälfte der dritten "Bridgerton"-Staffel auf Netflix veröffentlicht – mit der Offenbarung zweier queerer Handlungsstränge. Dies betrifft Francesca Bridgerton (Hannah Dodd) sowie Benedict Bridgerton (Luke Thompson).

Benedict beginnt in der dritten Staffel zunächst eine Romanze mit Tilley Arnold (Hannah New). Er sieht später zu, wie sie Paul Suarez (Lucas Aurelio) küsst – und dann laden die beiden Küssenden Benedict zum Dreier ein. Er lehnt zwar zunächst ab, hat dann aber seinen ersten Kuss auf dem Bildschirm mit einem Mann. Danach schläft das Trio mehrfach miteinander. Als sich Tilly dann eine monogame Beziehung wünscht, erklärt Benedict, dass der Dreier "seine Welt geöffnet" habe und er diese nicht mehr schließen wolle.


Paul (li.) und Benedict knutschen (Bild: Netflix)

Schauspieler Luke Thompson erklärte gegenüber "Bustle", dass er seine Figur als pansexuell ansehe, also als jemanden, "der eine Person attraktiv findet, weil diese auf eine bestimmte Art denkt und fühlt, unabhängig vom Geschlecht".

Francesca hat ein Auge auf Michaela geworfen

Francesca, die in den ersten beiden Staffeln von Ruby Stokes gespielt worden war und meist im Hintergrund blieb, spielt in Staffel drei mit Schauspielerin Hannah Dodd eine weit größere Rolle. Sie heiratet in der achten Folge John Stirling (Victor Alli). Bei ihrem ersten Kuss sieht sie jedoch in einer Szene offensichtlich enttäuscht aus. Am Ende der Episode taucht jedoch Johns Cousine Michaela Stirling (Masali Baduza) auf, die Francesca sichtlich die Sprache verschlägt.

/ inxiaomnia
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In der Buchserie von Julia Quinn, auf der die Netflix-Reihe basiert, verguckt sich Francesca eigentlich in einen Cousin namens Michael, keine Cousine Michaela. "Bridgerton"-Showrunnerin Jess Brownell holte sich aber die Erlaubnis der Originalautorin, um die queere Geschichte einzubauen, wie sie gegenüber "Teen Vogue" erklärte. Sie als queere Frau habe die Rolle der Francesca, die anders ist als viele in ihrer Familie, sehr bewegt.

Noch ist nicht bekannt, wie es mit den queeren Geschichten weitergeht. Brownell kündigte bereits in mehreren Interviews an, dass die neue Staffel auf den Ereignissen in Staffel drei aufbauen werde. "Ich weiß nicht, ob es ganz offensichtlich ist, in welche Richtung wir gehen wollen. Aber es gibt auf jeden Fall Hinweise, über die Fans diskutieren und Theorien bilden können." (cw)

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