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Neu im DuMont Buchverlag
Ein queerer Kampf um Leben und Tod
Isabel Waidner erzählt in "Vielleicht ging es immer darum, dass wir Feuer spucken" von queerem Leben im heutigen London, von Ausgrenzung, Zeitreisen und Migration, von Freundschaft und Liebe.

Isabel Waidner zeigt in unvergesslichen Szenen und schillernden Bildern, dass Gewalt gegen POCs und queeres Leben alles andere als fiktiv ist (Bild: Robin Silas Christian)
- 25. Juni 2024, 08:48h 2 Min.
Ich bin Sterling. Mein Vater holte AIDS, meine Mutter der Alkoholismus. Mein Land die Konservativen, meine Sprache PTBS. Hab aber dieses England. Hab diesen Körper, dieses reine Herz.
Sterling Beckenbauer wird auf offener Straße attackiert und dann verhaftet, ohne etwas verbrochen zu haben. In eine erschreckende und unsinnige Welt gestürzt, nimmt Sterling den Kampf gegen ein im Herzen konservatives System auf.
Isabel Waidner erzählt in "Vielleicht ging es immer darum, dass wir Feuer spucken" von queerem Leben im heutigen London, von Zeitreisen und Migration, von Freundschaft und Liebe. Von Autoritäten, die nichts unversucht lassen, um die auszugrenzen, die in keine Schublade passen. Von einem Kampf um Leben und Tod – weil in einem Stierkampf kein Unentschieden gibt. Waidner zeigt uns in unvergesslichen Szenen und schillernden Bildern, dass Gewalt gegen POCs und queeres Leben alles andere als fiktiv ist.
Das Recht auf ein Leben ohne Diskriminierung

"Vielleicht ging es immer darum, dass wir Feuer spucken" ist als gebundene Ausgabe und E-Book erschienen
"Vielleicht ging es immer darum, dass wir Feuer spucken" ist ein schillernder, unbändiger Roman, der nicht Geschlechteridentität verhandelt, sondern das Recht auf ein Leben ohne Diskriminierung.
Der Roman ist jetzt als 192 Seiten starke, gebundene Ausgabe für 24 Euro sowie als E-Book für 22,99 Euro (Amazon-Affiliate-Link ) im Kölner DuMont Buchverlag erschienen. Übersetzt wurde der Roman aus dem Englischen von Ann Cotten. Sie arbeitet seit 2017 mit dem polnischen Gendering, eine unter vielen Formen gendersensibler/-gerechter Sprache. Dabei werden alle für alle Gender benötigten Buchstaben in gefälliger Reihenfolge ans Wortende gelegt.
Isabel Waidner (they / them) lebt und arbeitet in London. Mit "Vielleicht ging es immer darum, dass wir Feuer spucken" gewann Waidner den Goldsmiths Prize 2021 und stand außerdem auf der Shortlist für den Orwell Prize for Political Fiction 2022 und den Republic of Consciousness Prize 2018, 2020 und 2022. Waidner lehrt an der School of English and Drama der Queen Mary University of London. 2020 erschien Waidners Debütroman "Geile Deko" auf Deutsch. (dd/pm)
Isabel Waidner: Vielleicht ging es immer darum, dass wir Feuer spucken. 384 Seiten. DuMont Buchverlag. Köln 2024. Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag: 24 € (ISBN 978-3-8321-6837-7). E-Book: 22,99 €
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