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Eurovision Song Contest

Mehrere Schweizer Städte im Rennen um Austragung des ESC

Nach dem Sieg Nemos in Malmö wird der Wettbewerb zum dritten Mal in der Schweiz ausgetragen. Wer auf Lugano und Lausanne folgt, bleibt spannend.


Nemo holte im Mai den Sieg beim ESC und damit den Wettbewerb in die Schweiz (Bild: EBU / Corinne Cumming)

  • 28. Juni 2024, 09:45h 2 Min.

Genf, Zürich, Biel oder anderswo? In der Schweiz läuft an diesem Freitag die Bewerbungsfrist für die Austragung des nächsten Eurovision Song Contest ab. Die offizielle Kandidatenliste hält der öffentlich-rechtliche Schweizer Sender SRG als Gastgeber aber geheim. Es sei wie bei einer Jobbewerbung, sagte ein Sprecher der Zeitung "Blick". Wer den Zuschlag erhält, soll frühestens Ende August verkündet werden.

Die SRG ist am Zug, nachdem ihr Beitrag, das nichtbinäre Talent Nemo mit dem Song "The Code", den diesjährigen Wettbewerb gewonnen hatte. Der Sender hatte Ende Mai interessierten Städten eine Art Ausschreibungsbuch überreicht. Bekannt ist, dass Genf und Zürich ihren Hut in den Ring geworfen haben. Bern und Biel, Geburtsstadt von Nemo, wollen gemeinsam antreten. Auch Basel will laut "Blick" eine Bewerbung eingereicht haben, Bewerbungen anderer Städte waren zumindest öffentlich nicht bekannt.

Das Messegelände Genf hat Platz für riesige Veranstaltungen direkt am Flughafen. Zürich bietet sein Hallenstadion und ein Messegelände sowie eine Fanzone direkt am Zürichsee. In Basel wären die St. Jakobshalle oder das Fußballstadion St. Jakob-Park möglich – mit einem verstärkten bzw. neuem temporären Dach.

In Bern würde der Contest in der neuen Festhalle der Messe ausgetragen werden. Im 40 Kilometer entfernten Biel solle es Public Viewing geben und jene Show Ende Januar oder Anfang Februar, in der das jeweilige Halbfinale der teilnehmenden Länder ausgelost wird und offiziell der Schlüssel der Veranstaltung vom vorherigen Ausrichter, der Stadt Malmö, übergeben wird.

Der 69. Eurovision Song Contest wird im nächsten Mai stattfinden, das genaue Datum steht noch nicht fest. Nach 1956 in Lugano und 1989 in Lausanne ist die Schweiz zum dritten Mal Gastgeber. Deutschland hat bereits eine Teilnahme zugesagt und ist wie der Gastgeber bereits für das Finale gesetzt. (cw/dpa)

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