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  • 14. Juni 2006 25 1 Min.

Berlin (queer.de) - Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnte heute in Berlin, dass das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zu einer "Amerikanisierung" führen könnte. "Ich fürchte eine Entwicklung hin zu Strafschadenersatz, wie er in Amerika mit exorbitanten Entschädigungsforderungen gang und gäbe ist", sagte Hundt laut AP. Er forderte die Bundesregierung auf, die Diskriminierungsmerkmale Alter, Behinderung, Weltanschauung, Religion und sexuelle Orientierung aus dem Gesetz zu streichen. Sie führten zu einem "unnötigen, massiven Eingriff ins Zivilrecht" und gingen über die EU-Vorgaben hinaus. Deshalb fordere er "alle Beteiligten auf, einen solchen Unfug nicht Gesetz werden zu lassen." Er wandte sich auch gegen das Verbandsklagerecht. Das AGG wird am Freitag im Bundesrat behandelt. Das Gesetz ist nicht zustimmungspflichtig, kann aber von der Länderkammer verzögert werden. (dk)

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-w-

#1 FloAnonym
  • 14.06.2006, 16:31h
  • Komisch, wenn es um Steuersenkungen, Verminderung von Sozialleistungen, Abbau von Verbraucherschutz, geringere Umweltschutzauflagen, etc. geht, wird die USA von Wirtschaft und Konservativen gerne als Vorbild angeführt.

    Aber wenn es um Schutz vor Diskriminierung von Schwulen und Lesben geht, wird plötzlich vor einer "Amerikanisierung" gewarnt.

    Die drehen ihre Meinung auch wie das Fähnlein im Winde, wie es ihnen gerade passt.
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#2 SvenAnonym
  • 14.06.2006, 16:40h
  • Das ist ja ein Hund!

    Immer wollen die Wirtschaftsbosse Zustände wie in den USA. "Working poor" ist ja ein beliebtes Schlagwort!

    Davon abgesehen, bestehen die von ihm genannten Risiken einfach überhaupt nicht.
    Sorry Hund!
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#3 markusAnonym
  • 14.06.2006, 16:58h
  • der hund hat doch nur angst das er sebst zur kasse gebeten wird!!!
    die müssen endlich kapieren das die nicht alles mit uns machen können! (die=arbeitgeber / uns=arbeitnehmer !)
    wir mussten uns schon zulange zuviel gefallen lassen!
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