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Kommentare zu:
AGG: Vor "Amerikanisierung" gewarnt


#11 joshAnonym
  • 15.06.2006, 12:35h
  • Ich versteh es wieder mal nicht und kann eigentlich nur spekulieren, dass viele hier Diskriminierung am Arbeitsplatz bisher noch nicht erlebt haben.
    Heutzutage ist es legal mich zu diskriminieren und meine einzige Möglichkeit mich zu wehren, ist meine Kündigung (es sei denn der Arbeitgeber ist blöd!). Menschenrechte oder meine Würde zählen im Arbeitsprozess überhaupt nicht. So... und das in einem Land, das dieses im ersten Artikel seiner Verfassung zu stehen hat.
    Insofern ist das ganze ADG nichts neues sondern nur eine etwas bessere Ausformulierung des Artikel 1 GG. und selbst wenn es denn da ist das große ADG. Dann kann ich nach ewig langer Diskriminierung maximal verhindern das weiter diskriminiert wird. Für die Täter bleibt dies im Normalfall folgenlos. Und selbst das ist sauschwer. Die Beweislast liegt nach bisherigem ADG bei den Opfern. Na da müssen unsere lieben Täter schon reichlich blöd sein ihre Handlungen denn auch noch beweisbar zu machen.
    Ich jedenfalls wäre froh, wenn nach so einem Kampf der ja oftmals existenzbedrohend ist dann wenigstens auch irgendwelche Konsequenzen für die Täter stehen würden. Wenn einige meiner Kollegen Angst von einer 100 000 $ (Straf-) Schadensersatzforderung hätten, würde das die Situation bei uns verbessern und nicht umgekehrt. Was also wäre so schlecht an amerikanischen Verhältnissen (zumindest in diesem Bereich).
    Und meines Erachtens ist die amerikanische Wirtschaft durch Klagen dieser Art nun auch nicht gerade in die Knie gezwungen worden. Das ist doch nur Palaver rechtsradiakler Neofaschisten.
    Wir müßten eigentlich klar machen, das das ADG noch nicht weit genug geht. Menschen die die Würde eines anderen Menschen vorsätzlich mißachten und diesen diskriminieren. Für mich wäre das eteas das ins Strafgesetzbuch gehört und wir diskutieren hier über ein paar kleine Dinge die dann zivilrechtlich (d.h. ja der Staat sieht hier dann prinzipiell keinen Handlungsbedarf von amts wegen!) Damit wird ein Streit um die Rechte und die Würde von Menschen in eine Reihe mit ausstehenden Mietzahlungen oder in meinen Garten wachsende Apfelbäume gelegt.
    Das ADG ist wichtig als ein erster Schritt, aber nicht mehr. Und es bedeutet auch in dieser Frage mehr zu sehen als die Diskriminierung Homosexueller.
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#12 GeilerdomiAnonym
  • 15.06.2006, 15:45h
  • Dies hier ist ganz nach dem Geschmack von Herrn Hundt! Könnte auch von Ihm stammen....

    Arbeitsdienst ab acht
    Arbeitsmarktexperte der Union will Arbeitslose 40 Wochenstunden umsonst jobben lassen. Das soll das Selbstwertgefühl stärken
    von Ralf Wurzbacher
    -->
    www.jungewelt.de/2006/06-15/019.php

    Das isat ein gutes Beispiel zur Geschichtsvergessenheit, denn die Nazis haben die Arbeitslosigkeit auch durch Zwangsarbeit gelöst. Allerdings hies das damals noch ReichsArbeitsDienst!!
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#13 DanielAnonym
  • 15.06.2006, 18:56h
  • Zitat von Hund:

    "Man darf niemals die Situation von anderen Ländern zur Begründung nehmen, Deutschland ist wesenzlich anders als die USA"
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#14 einsamersachse1Anonym
  • 15.06.2006, 19:14h
  • Achtung vor der HUNDTialiesierung, vor der CSU-katholisierung, der CDU-verdummung, der menschenverachtung der cdu/csu. passen wir gemeinsam auf!!
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#15 PatrickAnonym
  • 15.06.2006, 21:43h
  • Beim besten Willen, aber zuweilen wirkt Ihr wirklich nur noch erbärmlich!
    "Oh nein, ich bin schwul und alle diskriminieren mich. Macht nur Gesetze und die Wirtschaft kaputt; Hauptsache, einer Gesellschaft, die sich langsam entwickeln muss, wird Toleranz aufgezwungen!"
    So in etwa argumentiert Ihr doch.
    Alle Macht dem Volke - egal, wie dumm es ist und ob es sich so selbst zu Grunde richtet!
    Kein Wunder, dass man als Schwuler angesichts derartiger Veröffentlichungen krampfhaft ins Profil der linken Vollidioten gerückt wird; als ob man als Homo immer links - einschließlich ausländerfreundlich etc. - sein muss, damit Ihr einen nicht als Faschisten seht!

    Im Übrigen, weil es erwähnt wurde, der Vorschlag mit dem Arbeitseinsatz für HartzIV-Leute finde ich super - jeder, der Bewerbungsgespräche führt, sagt einem nämlich, dass Langzeitarbeitslose, die nichts machten, wahrhaftig unfähig geworden sinn, quasi unbrauchbar. Ergo sollen sie ruhig arbeiten, damit sie es nicht völlig verlernen!
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#16 joshAnonym
  • 16.06.2006, 12:15h
  • @Patrick:
    weisst du überhaupt noch wem du da zum munde redest? du sprichst von ubrauchbaren menschen, das hatten wir von 70 jahren schon mal. die einführung der zwangsarbeit wird also ein segen um den unbrauchbaren eine chance zu geben. das ist menschenverachtend. wer sagt die eigentlich das du brauchbar bist?
    achso und nicht zu vergessen, es soll auch rechte schwule geben, na gut. wie man als schwuler für die eigene diskriminierung sein kann, ist mir zwar unklar, aber was solls. in einer deiner guten minuten bitte ich dich jedoch dich daran zu erinnern, das bei den nazis damals nach den unbrauchbaren juden, kommunisten, zigeunern usw. auch die unbrauchbaren schwulen aussortiert wurden. offiziell natürlich war die zwangsarbeit nur eine chance für die unbrauchbaren wenigstens einen kleinen platz in der volksgemeinschaft zu ergattern. damals beim bau von autobahnen, heute bei der wm, 0-Euro-Jobs, auf dem feld usw. ich hoffe du hast deinen rosa winkel schon angesteckt.
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#17 PatrickAnonym
  • 16.06.2006, 13:00h
  • Gut ... Ich korrigiere mich, die Formulierung war vielleicht etwas fehlerhaft. Unbrauchbar sind viele Langzeitarbeitslose dahingehend, dass sie, durch jahrelanges Nichtstun, nicht mehr gewohnt sind, wirklich zu arbeiten - auch wenn sie dafür nichts können. Es ist für sie ergo schwer sich einzufinden.
    Schwul und rechts zu sein geht daher, da man zwar natürlich nicht die eigene Diskriminierung forciert, aber eben so wenig einen übertriebenen Schutz. Ich glaube nunmal eher an konservative Werte, wenn es um die Gesellschaft insgesamt geht, auch wenn ich individuell nicht allesamt befolge.
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#18 holga-waldaAnonym
  • 16.06.2006, 13:30h
  • @) Patrick

    Deine beiträge verdienen zur zeit das prädikat: ***besonders wertvoll***

    Ich höre die letzten Wochen dauernd von einem neuen Patriotismus und geriet immer nur ins ahnen und vermuten.
    wie sieht der aus, was will der.

    zu den erbärmlichen osteuropäern, die du als ekelerregenden müll wahrnimmst, der in europa nichts zu suchen hat, hast du dich ja schon geäussert.

    dein beitrag gibt mir ein stück gewissheit,
    was bleibt, wenn schwarz-rot-gold auf den straßen verschwunden ist.

    Solche standpunkte sind wichtig zur definition was ist community und es ist notwendig, dass sie geäussert werden.
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#19 madridEUAnonym
  • 16.06.2006, 13:32h
  • Gut @Patrick, man kann sich für konservative Werte wie z.B. Loyalität und Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen entscheiden. Das kann aber meiner Meinung nach unmöglich zur Folge haben, dass man als Schwuler mit konservativen Parteien sympathisiert, die gar kein Interesse an unserer Gleichstellung haben.
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#20 PatrickAnonym
  • 16.06.2006, 14:20h
  • Und welchen Parteien dann?
    Gleichberechtigung hin oder her gibt es doch noch so viele andere, oftmals viel wichtigere Themen und bei denen stimme ich den Konservativen zu - die Grünen haben für mich sowieso nur Blumen und Menschenrechte im Kopf.
    Das dafür diese ganze Gleichstellungsgeschichte etwas kürzer kommt, nehme ich gern in Kauf.
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