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  • 1. Juli 2024, 10:02h 1 Min.

Symbolbild (Bild: Kurt Rasmussen / wikipedia)

Am Sonntagmorgen wurden eine Frau und ein Mann in Berliner Stadtteil Alt-Hohenschönhausen von zwei derzeit noch unbekannten Männern transfeindlich beleidigt und bespuckt. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Montag.

Nach ersten Erkenntnissen wartete die 21-Jährige gemeinsam mit ihrem gleichaltrigen Begleiter gegen 7 Uhr an der Haltestelle Freienwalder Straße in der Konrad-Wolf-Straße auf eine Tram, als zwei Unbekannte die Heranwachsenden transfeindlich beleidigt und bespuckt haben sollen. Die 21-Jährige soll zudem von den unbekannten Tatverdächtigen am Nacken und an den Armen berührt worden sein.

Als die Tram einfuhr, sollen alle Beteiligten gemeinsam die Bahn bestiegen und die Fahrt ohne weitere Vorkommnisse in Richtung Hauptbahnhof aufgenommen haben. Die beiden noch unbekannten Männer sollen an der Haltestelle Alexanderplatz aus der Straßenbahn ausgestiegen sein. Die Heranwachsenden begaben sich anschließend zu einem Polizeiabschnitt der Polizeidirektion 3 (Ost) und erstatteten Anzeige. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat, wie bei Hass­kriminalität üblich, die weiteren Ermittlungen übernommen.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)

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