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  • 1. Juli 2024, 12:10h 1 Min.

Symbolbild (Bild: René Mentschke / flickr)

Nach Attacken auf Teilnehmer*­innen des Queer-Festivals in Heidelberg Ende Mai hat die Polizei die Wohnungen von vier verdächtigen Personen durchsucht. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Am 26. Mai 2024 war es im Rahmen des Queer-Festivals im Karlstorbahnhof zu einem queer­feindlichen Angriff gekommen. Teilnehmer*­innen wurden dabei beleidigt, mit Steinen beworfen und geschlagen (queer.de berichtete).

Zwischenzeitlich konnten vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 16 und 18 Jahren ermittelt werden, bei denen der Verdacht besteht, dass sie an den Übergriffen beteiligt waren. Da Zeug*­innen berichtet hatten, dass die Angreifer*­innen mit ihren Mobiltelefonen Videos von den eigenen Attacken angefertigt haben, wurden durch die Staatsanwaltschaft Heidelberg Durchsuchungsbeschlüsse für die jeweiligen Wohnungen der Beschuldigten beim Amtsgericht Heidelberg beantragt, um die Handys beschlagnahmen zu können. Die Durchsuchungen wurden durch die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg zeitgleich am 19. Juni vollzogen und die gesuchten Geräte aufgefunden.

Die weiteren Ermittlungen und insbesondere die Auswertungen der beschlagnahmten Speichermedien dauern laut der Mitteilung der Behörden an. (cw/pm)

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