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- 1. Juli 2024, 23:17h 1 Min.
Rheinland-Pfalz weitet die Förderung für die Behandlung bei einem Kinderwunsch aus. In der neuen und seit Juli geltenden Richtlinie werde klargestellt, dass auch trans und inter Menschen sowie Personen mit diversem oder ohne Geschlechtseintrag von der Förderung umfasst werden, erklärte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD). Die Erweiterung der Förderrichtlinie sei ein wichtiges Zeichen für die queere Community.
Künftig können zudem Paare mit Wohnort in Rheinland-Pfalz auch Behandlungseinrichtungen in einem der angrenzenden Bundesländer in Anspruch nehmen. Nach Angaben des Wissenschafts- und Gesundheitsministerium in Mainz erstreckt sich die Förderung auch auf Behandlungen mit Fremdsamen.
Rheinland-Pfalz fördert seit 2021 Kinderwunschbehandlungen von ungewollt kinderlosen Paaren durch das Programm "Assistierte Reproduktion". In Kooperation mit dem Bundesfamilienministerium erhalten verheiratete und unverheiratete Paare seither einen Zuschuss zu den Kinderwunschbehandlungen. Zudem unterstützt die Landesregierung auch lesbische Paare, die krankheitsbedingt keine Kinder bekommen können. (cw/dpa)















