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Filmfest München

Zwei queere Filme gewinnen in München

Beim Filmfest München wurde "Viêt and Nam" von Minh Quý Trươn mit dem CineRebels Award ausgezeichnet. Der deutsche Regisseur Fabian Stumm konnte für seinen zweiten Film "Sad Jokes" gleich zwei Preise einsammeln.


Verliebte Kohlearbeiter: Szene aus "Viêt and Nam" (Bild: Nicolas Graux)
  • 7. Juli 2024, 12:07h 2 Min.

Beim 41. Filmfest München wurden am Wochenende auch zwei queere Produktionen ausgezeichnet. So erhielt das Drama "Viêt and Nam" von Minh Quý Trươn den zum dritten Mal vergebenen CineRebels Award. Die Auszeichnung "für Formatsprenger*innen und Filmabenteurer*innen" wird vom Filmfest-Hauptpartner Audi für die beste Regieleistung gestiftet. Vierzehn Produktionen konkurrierten um den mit 15.000 Euro dotieren Award.

Direktlink | Ausschnitt aus "Viêt and Nam"
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"Viêt and Nam" erzählt von einer schwulen Liebe in Vietnam: Viêt und Nam lieben sich. Als Kohlearbeiter verbringen die beiden Männer viel Zeit in 1.000 Metern Tiefe unter der Erde. Sie graben aber auch anderweitig nach Verborgenem. Auf der Suche nach Nams Vater, der im Krieg verschollen ist, reisen sie bis an die Grenze Kambodschas. Dabei sehnt sich Nam danach, alles hinter sich zu lassen und im Ausland ein neues Leben zu beginnen.

Der in Vietnam verbotene Film hatte seine Weltpremiere beim Filmfestival in Cannes.

Zwei Preise für "Sad Jokes" von Fabian Stumm

Gleich zwei Auszeichnungen konnte der deutsche Regisseur Fabian Stumm ("Knochen und Namen") vom Filmfest München mit nach Hause nehmen. Für seinen zweiten Spielfilm "Sad Jokes" wurde er am Freitag als besten Regisseur mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino geehrt. Am Samstag erhielt er außerdem den FIPRESCI-Preis des internationalen Verbands der Filmkritik.

Im Mittelpunkt von "Sad Jokes" steht eine Regenbogenfamilie: Joseph (Fabian Stumm) und Sonya (Haley Louise Jones) sind durch eine enge Freundschaft und ihren kleinen Sohn Pino verbunden, den sie gemeinsam aufziehen. Während sich Regisseur Joseph an einer neuen Filmidee und der Trennung von seinem Ex-Freund Marc (Jonas Dassler) abarbeitet, leidet Sonya unter einer Depression, die sie zusehends aus ihrem Leben herausreißt. Als sie in einer Klinik unterkommt, muss Joseph nicht nur mit seinem Familienalltag, sondern auch seinen künstlerischen Ambitionen jonglieren.

Direktlink | Offizieller Trailer zu "Sad Jokes"
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"Sad Jokes" startet am 12. September 2024 im Verleih von Salzgeber im Kino. Offizielle Szenenbilder zeigen wir in der unten verlinkten Galerie.

Bereits zu Beginn des Filmfests München war die US-Schauspielerin und Oscarpreisträgerin Jessica Lange ("Tootsie", "American Horror Story") mit dem CineMerit Award für ihre Verdienste um die Filmkunst geehrt worden (queer.de berichtete). (mize/pm)

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