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Großbritannien

Cara Delevingne geht Institution Ehe auf die Nerven

Das britische Model ist seit rund zwei Jahren mit der Sängerin Minke zusammen. In einem neuen Interview erzählt sie, eine Familie, aber nicht unbedingt eine Ehe haben zu wollen.


Cara Delevingne erkundete 2022 für die BBC den "Planet Sex", in Deutschland war die Reihe bei RTL+ zu sehen (queer.de berichtete) (Bild: RTL / (c) 2022 Hulu)

  • 8. Juli 2024, 09:05h 2 Min.

Model und Schauspielerin Cara Delevingne (31) ist kein Fan der Ehe. "Ich glaube, ich gehöre zu den Homosexuellen, denen die Ehe ein wenig auf die Nerven geht – warum müssen wir uns dieser sehr alten Idee, einen Vertrag abzuschließen, anschließen?", antwortete die Britin in einem Interview mit "The Times" in London auf die Frage, ob sie und ihre Freundin, die als Minke bekannte britische Sängerin Leah Mason, heiraten wollen.

Sie ziehe die Idee einer "spirituellen Verbindung" vor, sagte die Schauspielerin ("Suicide Squard", "Valerian – Die Stadt der tausend Planeten", "Only Murders in the Building"). "Vorrang hat für mich die Beziehung." Wenn die Ehe damit einhergeht, sei das aber in Ordnung. Auf jeden Fall möchte sie eine Familie haben. Bereits im letzten Jahr hatte sie von ihrem Kinderwunsch erzählt (queer.de berichtete).

Delevingne und Mason sind seit etwa zwei Jahren ein Paar. Wie das Model vor einem Jahr der "Vogue" erzählte, waren die beiden früher auf dasselbe Internat gegangen. Zwölf Jahre später seien sie sich bei einem Konzert wieder begegnet. Sie sei "so glücklich, die perfekte Person gefunden zu haben, mit der ich die Höhen und Tiefen des Lebens durchstehen kann", schrieb Delevingne zu ihrem zweiten Jahrestag Anfang Juni auf Instagram. "Ich kann mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen."

https://www.instagram.com/p/C72OsHViAxV/

Nach Großbritannien will Delevingne eher nicht zurückziehen. "Ich liebe es, in Amerika zu sein", sagte sie. Im März war ihre Villa in Los Angeles von einem Feuer zerstört worden, Delevingne war zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause. "Das ist total ätzend, aber alle waren in Sicherheit."

Delevingne hatte in den vergangenen Jahren mehrfach über ihre queere Identität gesprochen. 2020 outete sie sich als genderfluid, sie verwendet weiterhin weibliche Pronomen (queer.de berichtete).

Ihre eigene Sexualität schwanke, sagte Delevingne. "Aber ich bin definitiv mehr auf der Seite der Frauen. Ich mag Sex mit Männern, ich gehe nur nicht mit ihnen aus." Queer zu sein, fühle sich fließend und frei an, sagte sie Ende 2022. Sie sehe sich als Mitglied der LGBTI-Community, sei sich aber letztlich nicht genau sicher, wie sie sich identifiziere. "Es fühlte sich so an wie 'Ich weiß nicht, welcher Buchstabe ich bin'" (queer.de berichtete). (cw/dpa)