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Polizeibericht
Homofeindliche Attacke in Berliner Straßenbahn
- 9. Juli 2024, 08:42h 1 Min.
Im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg wurde ein Mann am Montagnachmittag in einer Straßenbahn homophob beleidigt und später bespuckt. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Dienstag.
Laut Polizeibericht rief ein Zeuge den Notruf, nachdem er gegen 14.15 Uhr beobachtet hatte, wie ein Unbekannter den 41-Jährigen in einer Straßenbahn der Linie M10 in Richtung Turmstraße mehrfach mit homofeindlichen Bemerkungen beschimpfte. Nach dem Aussteigen an der Haltestelle Prenzlauer Allee/Danziger Straße spuckte der Tatverdächtige dem 41-Jährigen zudem ins Gesicht. Anschließend entfernte sich der Angreifer. Die inzwischen eingetroffenen Einsatzkräfte konnten ihn in der Nähe nicht mehr auffinden.
Die Ermittlungen führt, wie bei Hasskriminalität üblich, der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin. Nähere Angaben zu dem Tatverdächtigen wurden im Polizeibericht nicht gemacht.
Erst vor etwa einer Woche waren eine Frau und ein Mann an einer Berliner Tram-Haltestelle von zwei derzeit noch unbekannten Männern transfeindlich beleidigt und bespuckt worden (queer.de berichtete).
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)















