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Dragqueen im Spoiler-Modus
Nina Queer: Dieser Star gewinnt das Dschungelcamp
Im Spätsommer strahlt RTL eine Allstars-Folge des Dschungelcamps aus. Nina Queer glaubt zu wissen, wer diese gewonnen hat – und plaudert dies in ihrem Podcast aus. RTL reagiert zurückhaltend. Achtung, Artikel enthält Spoiler (wahrscheinlich).

Nina Queer bei einem Auftritt Anfang 2020 in Berlin (Bild: IMAGO / eventfoto54)
- 11. Juli 2024, 09:52h 3 Min.
Die Berliner Dragqueen Nina Queer hat in ihrem Podcast "Promi Discounter" enthüllt, wer angeblich die Show "Ich bin ein Star – Showdown der Dschungel-Legenden" gewinnen wird. Bei der Sendung treten 13 ehemalige "Dschungelcamp"-Teilnehmer*innen auf. Anders als die Liveshows aus Australien wurde die Sommerausgabe bereits in Südafrika voraufgezeichnet. Nicht das Publikum, sondern die Kandidat*innen selbst mussten entscheiden, wer in der Show bleiben darf.
"Ich habe irgendwie über sieben Ecken gehört, dass Georgina Fleur das Dschungelcamp gewonnen hat", erklärte Queer. "Ich bin unsicher, weil wer mag Georgina Fleur?! Aber es ist ja so, dass das [Sommer-Dschungelcamp, Anm. d. Red.] ohne Anrufe [durch das Publikum, Anm. d. Red.] ist." Die Information habe sie von einer Person erhalten, die in Verbindung mit einem Redaktionsmitglied stehe.
Gegenüber der Münchner "Abendzeitung" reagierte RTL schmallippig auf die Aussage. Der Sender möchte sich demnach "generell nicht an Spekulationen beteiligen".

Ist Georgina Fleur tatsächlich unsere Sommer-Dschungelkönigin? (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
Nina Queer hat offenbar noch eine Rechnung mit RTL offen: Sie sollte eigentlich 2021 in der coronabedingt in Hürth bei Köln gedrehten Sendung "Ich bin ein Star – die große Dschungelshow" als Kandidatin auftreten – und wäre die erste Dragqueen nach Olivia Jones im Jahr 2013 in der Sendung gewesen (queer.de berichtete). RTL warf die Dragqueen aber aus der Show, weil sie sich als "Hitler-Transe" bezeichnet hatte. Der RTL-Geschäftsführer teilte damals mit: "Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen und unserer Haltung, jegliche Form von Antisemitismus, Rassismus sowie Diskriminierung klar zu verurteilen, können und wollen wir jemanden, der sich selbst 'Hitler-Transe' nennt, keine Plattform in einer Unterhaltungssendung bieten" (queer.de berichtete). Nina Queer inszenierte sich daraufhin als Opfer der "Cancel Culture" (queer.de berichtete).
Bereits 2016 hatte die CDU Nina Queer als damaliger SPD-Toleranzbotschafterin Rassismus vorgeworfen (queer.de berichtete). Ein Jahr später kritisierte auch Blogger Johannes Kram Äußerungen der Dragqueen als rassistisch (queer.de berichtete).
"Viel schlimmer als Australien"
Die Sommer-Dschungel-Teilnehmer*innen selbst äußern sich bisher nicht zum Ausgang der Show. Ihnen würden dann hohe Vertragsstrafen drohen. Fleur verriet jedoch auf eine Fanfrage auf Instagram immerhin, dass sie sich "nicht so gut" mit den anderen Camper*innen verstanden habe. Ferner erklärte sie laut "OK! Magazin": "Es war der HORROR. Viel schlimmer als Australien."
Neben Georgina Fleur (Staffel 7, 2013) sind beim diesjährigen Dschungelcamp folgende "Stars" dabei: Giulia Siegel (Staffel 4, 2009), Sarah Knappik (Staffel 5, 2011), Winfried Glatzeder (Staffel 8, 2014), Mola Adebisi (Staffel 8, 2014), David Ortega (Staffel 10, 2016), Thorsten Legat (Staffel 10, 2016), Kader Loth (Staffel 11, 2017), Hanka Rackwitz (Staffel 11, 2017), Elena Miras (Staffel 14, 2020), Daniela Büchner (Staffel 14, 2020), Eric Stehfest (Staffel 15, 2022) und Gigi Birofio (Staffel 16, 2023). (cw)

(Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
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