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  • 12. Juli 2024, 08:53h 2 Min.

Bärbel Bas (Bild: Raimond Spekking / wikipedia)

Im Rahmen des zehnten CSD-Empfangs der NRWSPDqueer am 26. Juli 2024 wird Bundestags­präsidentin Bärbel Bas die höchste Ehrung der SPD-Landesarbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Vielfalt (NRWSPDqueer) verliehen.

"Bärbel Bas setzt sich schon seit vielen Jahren persönlich und mit großem Engagement für die LSBTIQ*-Community und deren Rechte ein", erklärte der Landesvorsitzende der NRWSPDqueer Fabian Spies zur Auszeichnung. "Es war und ist ihr ein sehr wichtiges Anliegen, dass die Belange und Bedürfnisse dieser Gemeinschaft in unserer Gesellschaft gehört und berücksichtigt werden."

Bas habe immer wieder gezeigt, dass sie hinter der queeren Community stehe, so Spies. "Ein besonders bedeutendes Beispiel hierfür ist ihre Initiative, als Bundestags­präsidentin 2023 bei der Gedenkstunde zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus den Fokus auf LSBTIQ* zu legen. Diese Gedenkstunde war nicht nur ein Akt des Erinnerns, sondern auch ein starkes Signal der Solidarität und Anerkennung der Leiden, die viele Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Geschlechts­identität ertragen mussten und immer noch ertragen müssen."

Ein weiteres starkes Zeichen habe die Bundestagpräsidentin mit dem Hissen der Regenbogen­fahne vor und auf dem Parlament zum IDAHOBIT und zum CSD gesetzt. "Diese symbolischen Akte sind weit mehr als nur Gesten; sie verkörpern eine klare Botschaft für Vielfalt, Respekt und Anerkennung", lobte der SPDqueer-Landeschef. "Sie zeigen, dass die höchsten politischen Institutionen unseres Landes die Bedeutung von Gleichberechtigung und Akzeptanz anerkennen und unterstützen."

Bärbel Bas wird die Auszeichnung am 26. Juli in Solingen persönlich entgegennehmen. Die Ehrennadel der NRWSPDqueer ist die höchste Auszeichnung der Landesarbeitsgemeinschaft und wird an Personen verliehen, die sich in besonderer Weise für die Rechte und Belange der LGBTI-Community und innerhalb der NRWSPD einsetzen. Zu den früheren Preisträger*innen zählt u.a. die ehemalige Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. (pm/mize)

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