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Ankündigung des britischen Megastars
Sam Smiths "Stay With Me" hat jetzt einen nichtbinären Text
Anlässlich des zehnten Geburtstags von Megahit "Stay With Me" kündigt Sam Smith eine kleine Änderung an.

Sam Smith bei einem Konzert im Madrid im Juli 2023 (Bild: IMAGO / ZUMA Wire)
- 12. Juli 2024, 11:11h 2 Min.
Der britische Musikstar Sam Smith (32) hat ein Update des Textes zu seinem Megahit "Stay With Me" angekündigt, das die nichtbinäre Geschlechtsidentität Smiths berücksichtigen soll. Laut Medienberichten hat Smith eine Mail an Fans geschickt und unter anderem eine zehnjährige Jubiläumsversion des Debüt-Albums "In the Lonely Hour" angekündigt, auf dem auch die Single-Auskopplung veröffentlicht worden war. Das Album markierte 2014 Smiths internationalen Durchbruch.
Im Text zur Single "Stay With Me" hieß am Anfang bislang: "I guess it's true, I'm not good at a one night stand. But I still need love, 'cause I'm just a man" (auf Deutsch: "Es ist wohl wahr, in One-Night-Stands bin ich nicht so gut. Aber ich brauche halt Liebe, denn ich bin auch nur ein Mann"). Der letzte Satz soll nun durch die Worte "But I still need love, baby understand" ersetzt werden ("Aber ich brauche halt Liebe, Baby, bitte verstehe das").
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"Dieses Lied ist so besonders für mich, also habe ich es zum zehnten Geburtstag neu aufgenommen", so Smith. Es werde bald auf allen Plattformen sowie als Langspielplatte und CD erhältlich sein. "Den Text upzudaten fühlte sich für mich sehr wichtig an. Es ist schön zu wissen, dass wir manchmal die Vergangenheit ändern können."
Smith outete sich 2019 als nichtbinär
Smith hatte sich 2019 als nichtbinär geoutet und erklärt, mit den Geschlechtspronomen "they" und "them" (sie/ihr in der Pluralform) statt "he" und "him" (er/sein) angesprochen werden zu wollen (queer.de berichtete).
Letztes Jahr sorgte Smiths Zusammenarbeit mit der deutschen trans Sängerin Kim Petras für Schlagzeilen. Der Clubhit "Unholy" wurde zu einem weltweiten Hit, der etwa in Deutschland mit Platin ausgezeichnet worden ist. Bei den Grammys erhielten Smith und Petras einen Preis für das beste Pop-Duo (queer.de berichtete). (cw)














