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Das sind die Queers hinter "Under the Bridge"

"Under the Bridge" nach dem Buch der gefeierten Autorin Rebecca Godfrey schildert die wahre Geschichte einer 14-Jährigen, die auf dem Weg zu einer Party verschwand. Hinter der absolut sehenswerten Serie steckt ein queeres Team.


Rebecca (Riley Keough) und Cam (Lily Gladstone) in "Under the Bridge" (Bild: Hulu)

Bei Disney+ ist mit "Under the Bridge" gerade eine der sehenswertesten Serien des laufenden Jahres gestartet. Basierend auf einem wahren Fall aus dem Kanada des Jahres 1997 erzählen die acht Folgen von dem Tod der indisch-stämmigen Schülerin Reena, für den mehrere Altersgenoss*innen verantwortlich waren.

Neben den Teenagern stehen zwei Frauen im Zentrum der auf mehreren Zeitebenen spielenden Serie: die Polizistin Cam (Lily Gladstone), die den potentiellen Mord an der 14-Jährigen untersucht, und die Autorin Rebecca (Riley Keough), die eigentlich für Recherche-Zwecke in ihre alte Heimat zurückgekehrt ist und eher zufällig in den Fall verwickelt wird. Die beiden verbindet eine alte, durchaus traumatische Bekanntschaft – und womöglich auch bis heute anhaltende Emotionen. Noch viel queerer als das Geschehen vor der Kamera war in diesem Fall allerdings das Team dahinter.

Quinn Shephard

Ihre Karriere begann Quinn Shephard, die für "Under the Bridge" als Schöpferin und Hauptautorin verantwortlich zeichnet, bereits in jungen Jahren als Schauspielerin (u.a. in "Oh je, du Fröhliche" oder der Serie "Hostages"). Inzwischen hat sie mit "Blame" und "Not Okay" (unter anderem mit Zoey Deutch, Dylan O'Brien und dem schwulen "Deadpool"-Schauspieler Karan Soni) bereits zwei Filme als Regisseurin verantwortet. Bei der Arbeit an ihrer ersten Serie freundete sich die queere Filmemacherin mit Rebecca Godfrey an, auf deren gleichnamigen Buch sie nun basiert. Kurz nach der finalen Bestätigung des Projekts erlag Godfrey einem Krebsleiden. Ihren Segen dazu, selbst als Figur in der Geschichte vorzukommen, hatte sie da aber schon gegeben.

Lily Gladstone

Die amerikanische Schauspielerin, die die Pronomen she/they verwendet, erlebt mit 37 Jahren gerade endlich den schon seit langem verdienten Durchbruch. Nach der Oscar-Nominierung (sowie Auszeichnungen wie dem Golden Globe) für "Killers of the Flower Moon", startete gerade bei AppleTV+ der wunderbare Film "Fancy Dance", in dem Gladstone die queere Protagonistin spielt. Dass Gladstone auch künftig nicht allzu viel Zeit auf rein heterosexuelle Geschichten verwenden wird, ist ausgemachte Sache: Gerade stand sie gemeinsam mit Bowen Yang und Kelly Marie Tran für Andrew Ahns Remake von "Das Hochzeitsbankett" vor der Kamera.

Direktlink | Englischer Originaltrailer zu "Under the Bridge"
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Liz Tigelaar

Als Assistentin bei "Dawson's Creek" begann Liz Tigelaar ihre Laufbahn in der Fernsehbranche, wenig später schrieb sie für Serien wie "Brothers & Sisters", "Dirty Sexy Money", "Revenge" oder "Nashville". Inzwischen gehört Tigelaar, die mit ihrer Ehefrau Alice einen Sohn hat, längst zu den erfolgreichsten Produzentinnen und Showrunnerinnen Hollywoods. Nicht nur war sie an der ersten Staffel von "The Morning Show" entscheidend beteiligt, sondern stemmte anschließend auch ihrer eigenen Serien "Little Fires Everywhere" und "Tiny Beautiful Things".

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Alex Somers

Lange Jahre kannte man Alex Somers, der nicht nur Musiker, sondern auch Visual Artist ist, vor allem durch die Zusammenarbeit mit seinem Lebensgefährten Jónsi. Gemeinsam mit dem Frontmann der isländischen Band Sigur Rós machte der Amerikaner nicht nur Musik, sondern veröffentlichte unter dem Namen Jónsi & Alex auch mehrere Alben und Bücher. Schon bevor die beiden sich allerdings 2019 privat wie beruflich trennten, begann Somers auch mit dem Komponieren von Filmmusik. Nach einer Episode "Black Mirror" und einer Kollaboration mit Charli XCX zeichnete er unter anderem für den Score zur Taylor-Swift-Doku "Miss Americana" oder den Film "Causeway" mit Jennifer Lawrence verantwortlich, bevor er nun die eindringliche Musik zu "Under the Bridge" schrieb.

-w-