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  • 19. Juni 2006 19 2 Min.

Daniel Küblböck erinnert sich an ein früheres Leben, in dem er angeblich als Kameltreiber aktiv war und dabei dem Sohn Gottes begegnete.

Von Dennis Klein

Fast hätten wir ihn vergessen, doch er ist schwerer abzuschütteln als Herpes: Quietschesänger Daniel Küblböck meldet sich mit einem Paukenschlag zurück. Er kennt nicht nur die Kakerlaken-Population und Gurkenlaster aus dem Effeff sondern ist auch schon mal - nach eigenen Angaben - Jesus höchstpersönlich begegnet.

Küblböck muss es wohl gewurmt haben, dass Hape Kerkeling zu seinem eigenen Erstaunen mit Wiedergeburtsbeichten tagelang in der Boulevardpresse herumgeisterte (queer.de berichtete). Und da der kecke Bayer zuletzt ja Rio Reisers Song "König von Deutschland" kopiert hatte - allerdings fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit - kopierte er nun die Ausführungen des Comedian. Und setzte noch einen drauf: Vor 2000 Jahren sei er Kameltreiber in Palästina gewesen. Als er dann so seine Tiere durch die Wüste trieb, ist "einmal der Sohn Gottes an mir vorbeigegangen", wird Küblböck in der "Bild"-Zeitung zitiert. Ob er Jesus etwas vorträllerte, hat der 20-Jährige allerdings nicht erzählt.

Die Erkenntnis seines früheren Daseins erlangte Küblböck, als ihn die "Wiedergeburtsexpertin" Doreen Büchner für das TV-Magazin des "Focus" ("Fakten, Fakten, Fakten") in Trance versetzte. Die gute Frau bietet beruflich Rückführungen für Jedermann an (Kostenfaktor: 150 Euro, Zeitaufwand: Eine gute Stunde).

Der talentarme, aber wiedergeborene Künstler plappert nicht zum ersten Mal wild vor sich her: Letztes Jahr erzählte Küblböck der Trash-Transe Olivia Jones im "Big Brother"-Container fröhlich von sexuellen Ausschweifungen mit dem "Superstar"-Gewinner Alexander Klaws (queer.de berichtete). Das wies der angebliche Gespiele sogleich pikiert zurück. Jesus kann sich aber nicht wehren.

"Focus TV-Reportage", am Montagabend um 22:40 Uhr auf Sat 1

19. Juni 2006

-w-

#1 LuxuriaAnonym
  • 19.06.2006, 13:47h
  • Ich bin kein Christ. Aber wie Kübelböck hier versucht mit einer lauwarmen Story über den "Sohn Gottes" mal wieder in der BILD-"Zeitung" zu landen ist erbärmlich und grenzt an Blasphemie.

    Bitte, bitte, liebe queer.de-Redaktion, straft diesen Hansel in Zukunft doch durch Nichtbeachtung.
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#2 UschiAnonym
  • 19.06.2006, 13:56h
  • Hört doch endlich auf, dem lieben Daniel so übel mitzuspielen. Der hat niemanden was getan. Warum wird immer auf ihm rumgehakt? Er ist ein toller Entertainer. Was ihr macht ist fies, mies und sooo gemein!!!
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#3 skydiver
  • 19.06.2006, 14:36hStuttgart
  • Das sind bestimmt die Spätfolgen des Unfalls, als die "Kübelböcksche" mit dem Gurkenlaster zusammengeknallt ist (...)

    Hat wohl zu lange am Essigwasser geschnüffelt :-))

    Das die BILD-Zeitung da draus im Sommerloch gleich ne Meldung macht, wundert mich ehrlich gesagt nicht (...)
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