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Nach Ralfs Coming-out
Désirée Nick schießt gegen Cora Schumacher
Nach dem Coming-out von Ralf Schumacher gerät auch seine Ex-Frau in den Fokus. Dschungel-Lästerzunge Désirée Nick hat eine Meinung dazu.

Cora Schumacher (li.) und Désirée Nick waren beide Dschungelkandidatinnen – während die Nick vor 20 Jahren die zweite Staffel der Show gewann, stieg Cora Schumacher dieses Jahr nach rund drei Tagen freiwillig aus (Bild: RTL / Elena Ternovaja / wikipedia)
- 18. Juli 2024, 09:32h 2 Min.
Ex-Dschungelkönigin Désirée Nick hat Cora Schumacher nach dem Coming-out ihres Ex-Ehemannes Ralf am Sonntag kritisiert. Gegenüber der AZ erklärte die 67-Jährige: "Mittlerweile dürfen Homosexuelle heiraten, Familien gründen, Kinder erziehen oder sich scheiden lassen – wie andere auch. Für diese Liberalisierung sind wir doch seit Jahrzehnten auf die Straße gegangen! Cora wahrscheinlich nicht!"
Nick, die sich seit Jahren für LGBTI-Rechte engagiert, erklärte weiter: "Cora ist in der Community nicht integriert, was ich sehr merkwürdig finde." Sie wünsche sich von Cora einen offenen Umgang mit dem Coming-out ihres Ex: "Cora Schumacher hat sich immer zurückgehalten und keine Einblicke gegeben. Sie hat auch nie darüber gesprochen, ob sie darunter gelitten hat."
"Es wurde immer viel gemunkelt"
Ralf Schumachers Coming-out habe sie nicht überrascht, so Nick weiter: "Es wurde immer viel gemunkelt. Offen wurde damit nie umgegangen", so Nick. Sie bedaure, dass ein Coming-out heute noch immer notwendig sei.
Cora und Ralf waren von 2001 bis 2015 verheiratet. Sie haben einen gemeinsamen Sohn David (22), der das Coming-out seines Vaters – anders als seine Mutter – öffentlich und wohlwollend kommentierte (queer.de berichtete).
Coras kryptische Äußerungen im Dschungelcamp
Boulevardmedien weisen auch auf kryptische Äußerungen von Cora im Dschungelcamp im Januar 2024 hin. Damals gab sie einige Hinweise wie: "Ich habe ihn aus Liebe geheiratet. Bei ihm bin ich mir da nicht ganz so sicher" oder "Ich war immer ehrlich zu ihm. Andersrum eher nein." Außerdem erklärte sie: "Ich kann über einige Dinge nicht reden. Mir ist es die Sache einfach nicht mehr wert. Mein Sohn ist mir alles wert, aber der Rest nicht. Es macht keinen Sinn, darüber in der Öffentlichkeit zu reden." Die 47-Jährige sprach auch von einer Verschwiegenheitserklärung, die sie angeblich unterschreiben musste. Über welche Aspekte ihrer Beziehung sie nicht reden darf, sagte sie freilich nicht.
Cora Schumacher kannte jedoch offenbar Étienne Bousquet-Cassagne, den Partner von Ralf Schumacher. Sie hatte in den letzten Jahren laut Medienberichten mehrere Einträge des Franzosen in sozialen Medien gelikt. Allerdings folgt sie Bousquet-Cassagne nicht auf Instagram. Kürzlich sorgte für Schlagzeilen, dass Schumachers Partner jahrelang in einer rechtsextremen Partei aktiv war (queer.de berichtete) (cw)













