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- 20. Juni 2006 1 Min.
San Francisco (queer.de) - Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger wird bei einem Fudraiser-Dinner der republikanischen Homogruppe Log Cabin Republicans am 29. Juni als Hauptredner auftreten. Der Eintritt für das in den USA übliche Spedenbeschaffungs-Event beträgt 250 Dollar (rund 200 Euro) pro Person. Die Log Cabin Republicans haben inzwischen die Unterstützung von Präsident George W. Bush eingestellt, weil er in der Verfassung ein Verbot der Homo-Ehe festschreiben will. Sie befürworten jedoch die Wiederwahl von Schwarzenegger im Herbst, obwohl der in Österreich geborene Gouverneur die Homo-Ehe in Kalifornien durch sein Veto verhindert hat und nun ein Veto für ein vom Parlament abgesegnetes Gesetz androht, das die Erwähnung von Schwulen und Lesben im Geschichts-Schulbuch verpflichtend machen soll (queer.de berichtete). "Die Chancen, dass dieser Mann in den kommenden vier Jahren Gouverneur von Kalifornien sein wird, stehen bei über 50 Prozent", so Log-Cabin-Chef Patrick Guerrero. "Die Homo-Community kann nicht jemanden bloß wegen eines Vetos abschreiben, das wäre kurzsichtig. Wir dachten, wenn wir ihm erlauben, diese Fragen in freundlicher Atmosphäre anzusprechen, gibt es ihm eine Chance, noch einmal auf schwule und lesbische Familien zu schauen. Das ist wichtig für ihn und für uns." (dk)
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» Log Cabin Republicans












Das erinnert mich an Homosexuelle, die hierzulande - offenbar aus purer Unfähigkeit zu kritischem Denken oder dem zwanghaften Drang (klein)bürgerlicher Angepasstheit - auch meinen, diejenigen Parteien wählen zu müssen, die seit jeher alles tun, um die effektive Gleichberechtigung Aller sowie eine neue Kultur des Respekts vor der Vielfalt unbedingt zu verhindern!