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  • 20. Juni 2006 11 1 Min.

Washington (queer.de) - Ein internes Papier aus dem Verteidigungsministerium bezeichnet Homosexualität als "Geisteskrankheit", berichtet die Nachrichtenagentur AP. Kongressabgeordnete unter Führung des Demokraten Marty Meehan haben das Pentagon für diese Klassifizierung inzwischen scharf kritisiert. Das Papier wurde 1996 noch während der Clinton-Regierung geschrieben und 2003 überprüft und bestätigt. Edwin Dorn, früher Staatssekretär im Verteidigungsministerium, gab zu, dass das Dokument "nicht mehr zeitgemäß" sei. Schwule und Lesben dürfen unter der so genannten "Don't Ask don't tell"-Politik zwar im Militär dienen, müssen aber ihre sexuelle Orientierung vor ihren Kameraden und Vorgesetzten geheim halten. Die American Psychological Association (APA) hat Homosexualität bereits vor 33 Jahren von der Liste der Geisteskrankheiten gestrichen. (dk)

-w-

#1 MarkusAnonym
  • 20.06.2006, 17:15h
  • Geisteskrankheit? Dachte bisher immer, es würde an den Drüsen liegen...
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#2 andyAnonym
  • 20.06.2006, 17:31h
  • hi , wer geisteskrank ist, sind die männer aus pentagon und bush selbst! da kann man da gar nicht anderes erwarten.
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#3 PierreAnonym
  • 20.06.2006, 17:37h
  • Die im Pentagon sollten sich mal schlau machen, was Geisteskrankheiten landläufig überhaupt sind.
    Ich weiss ja nicht, ob es einem gesunden Geist entspringt, Kriege zu führen und Menschen zu töten.
    Oder die Menschenrechte mit Füßen zu stoßen, indem man in der kubanischen Enklave Menschen ohne ordentliches Gerichtsverfahren festhält und foltert.
    Und sollte die Aussage der Pentagon stimmen, dann hätten wir alleine in Deutschland auf einen Schlag 3-5% Geisteskranke mehr.
    Arme Kranken- und Rentenkassen.
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