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  • 11. August 2024, 03:13h 2 Min.

Céline Dion (Bild: marcen27 / flickr)

Die Sängerin Céline Dion will ihre Musik nicht vom republikanischen US-Präsident­schafts­kandidaten Donald Trump für dessen Wahlkampf nutzen lassen. Das Abspielen des Lieds "My heart will go on" bei einer Kundgebung im US-Bundesstaat Montana sei in keiner Weise genehmigt gewesen, ließ die kanadische Sängerin über ihr Konto auf der Plattform X erklären. Dion unterstütze diese oder eine ähnliche Nutzung nicht. "Und wirklich, dieses Lied?", hieß es weiter mit Blick auf den romantischen Song, der Ende der 1990er Jahre ein Welthit gewesen war.

Ihr Management und ihre Plattenfirma Sony Music Kanada hätten von der Nutzung des Lieds und des Videos bei der Kundgebung Trumps in Montana am Freitagabend erfahren, hieß es. Bei solchen Wahlkampfveranstaltungen wird häufig etwa vor den Auftritten der Politiker*­innen Musik gespielt, um den Anhänger*­innen das Warten zu erleichtern. Dabei kommt es auch immer wieder zu Fällen, in denen Musiker*­innen einer Wahlkampagne die Nutzung ihrer Songs untersagen.

/ celinedion
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Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris kann dagegen für ihren Wahlkampf zum Beispiel auf die Musik von US-Superstar Beyoncé zurückgreifen. Sowohl in ihrem ersten Wahlwerbespot als auch bei Wahlkampfveranstaltungen wird immer wieder deren Song "Freedom" gespielt (queer.de berichtete).

Mit über 200 Millionen verkauften Tonträgern ist Céline Dion eine der weltweit erfolgreichsten Popsängerinnen. Zu ihren größten Erfolgen zählen – nach dem Gewinn für die Schweiz am Eurovision Song Contest 1988 – die Titel "Beauty and the Beast" (1991), "The Power of Love" (1993), "Because You Loved Me" (1996), "My Heart Will Go On" (1997) und "That's the Way It Is" (1999).

Im Dezember 2022 erklärte Dion, dass sie an der unheilbaren Krankheit Stiff-Person-Syndrom leide und daher die für Februar 2023 geplante Europa-Tournee nicht antreten könne. Im August 2023 gab Dions ältere Schwester Claudette Dion bekannt, dass sich der Gesundheitszustand nicht verbessert habe und bislang kein Medikament für Céline Dion gefunden werden konnte. (mize/dpa)

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