Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?50548

Best of Cinema

Hochpolitisches Treffen zwischen Minoriten und Abgesandten des Papstes

Die Bestsellerverfilmung "Der Name der Rose" von Jacques Annaud und Bernd Eichinger aus dem Jahr 1986 ist jetzt aufwendig in 4K restauriert fürs Heimkino erschienen.


"Der Name der Rose" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Umberto Eco mit Sean Connery (li.) und Christian Slater (re.) (Bild: Constantin Film)
  • 12. August 2024, 06:07h 2 Min.

Anno Domini 1327, in der letzten Novemberwoche, erreicht Bruder William von Baskerville (Sean Connery), ein brillanter und weitgereister Franziskaner aus England, eine abgelegene, wohlhabende Benediktinerabtei an den schneebedeckten Hängen des Apennin. Seine Anreise erfolgt nicht zufällig: Im Auftrag des Kaisers soll er dort ein hochbrisantes, theologisch und politisch explosives Treffen arrangieren – zwischen den als ketzerisch verdächtigten Minoriten, Anhängern eines strengeren und ärmeren Kirchenideals, und den Abgesandten des Papstes. Was als diplomatische Mission beginnt, entwickelt sich jedoch schon bald zu einem düsteren Albtraum voller Rätsel, Grauen und Intrigen.

Eine Abtei mit vielen Geheimnissen


"Der Name der Rose" ist jetzt als DVD, Blu-ray, 4K UHD und Steelbook erschienen

Kaum angekommen, werden William und sein junger Novize Adson von Melk (Christian Slater), der zugleich als Erzähler der Ereignisse fungiert, Zeugen einer beunruhigenden Reihe mysteriöser Todesfälle unter den Mönchen. Der Alltag in der Abtei, der einst vom Klang der Glocken, gregorianischen Gesängen und der abgeschiedenen Stille bestimmt war, wird nun von Angst, Misstrauen und finsteren Omen überschattet. William, ein gelehrter Rationalist mit scharfem Verstand und einem Hang zur deduktiven Logik, lässt sich nicht vom Aberglauben verführen. Stattdessen beginnt er mit detektivischem Eifer, die verborgenen Strukturen der Abtei zu erforschen – insbesondere deren geheimnisumwobene Bibliothek, ein labyrinthisches Gebäude innerhalb des Klosters, das ebenso viele Rätsel birgt wie Bücher.

Je näher William der Wahrheit kommt, desto mehr Feinde macht er sich. Vor allem Bernardo Gui (F. Murray Abraham), ein fanatischer Inquisitor und unerbittlicher Verfolger von Ketzern und Hexen, sieht in William eine Bedrohung für seine autoritäre Auslegung des Glaubens. Während Gui versucht, Schuldige zu konstruieren und mit grausamer Entschlossenheit seine Theorie vom dämonischen Ursprung der Verbrechen durchzusetzen, bleibt William unbeirrbar der Vernunft und der Wahrheit verpflichtet. Doch die Zeit läuft gegen ihn – und jeder weitere Tag bringt neues Unheil.

"Der Name der Rose", die vielfach ausgezeichnete Verfilmung des Weltbestsellers von Umberto Eco, verbindet auf meisterhafte Weise mittelalterliche Mystik, kirchenhistorische Brisanz und spannungsgeladene Detektivarbeit. Die opulente Ausstattung, die düstere Atmosphäre und die schauspielerische Brillanz von Sean Connery und Christian Slater machen den Film bis heute zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die jetzt aufwendig in 4K restaurierte Fassung erscheint mit umfangreichem Bonusmaterial erstmals auf DVD, Blu-ray, 4K UHD sowie als limitiertes Steelbook (Amazon-Affiliate-Link ) – ein Muss für Film- und Literaturfans gleichermaßen. (dd/pm)

Informationen zu Amazon-Affiliate-Links:
Dieser Artikel enthält Links zu amazon. Mit diesen sogenannten Affiliate-Links kannst du queer.de unterstützen: Kommt über einen Klick auf den Link ein Einkauf zustande, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis erhöht sich dadurch nicht.

-w-