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- 12. August 2024, 08:11h 1 Min.
In der Nacht von Sonntag auf Montag ist es in Berlin-Mitte zu einer gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung mit queerfeindlichem Hintergrund gekommen. Wie die Hauptstadtpolizei mitteilte, war das Opfer ersten Erkenntnissen zufolge eine 23-jährige Person, die sich gegen 2.30 Uhr in einem Schnellrestaurant am S-Bahnhof Friedrichstraße aufhielt.
Zunächst habe es laut Polizei einen Streit mit zwei Unbekannten gegeben, die dann die Person angriffen und beleidigten. Einer der Tatverdächtigen hielt die 23-jährige Person fest, wobei der andere der Person mit der Faust ins Gesicht schlug. Anschließend verließen die Tatverdächtigen das Restaurant.
Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin übernommen. Dies ist in Fällen von vermuteter Hasskriminalität üblich.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)















