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Mama verteidigt Tochter

Cora Schumachers Mutter: "Cora wusste nicht, dass Ralf schwul ist"

Das Drama um das Ex-Ehepaar Ralf und Cora Schumacher geht weiter: Nun greift auch Coras Mutter in den Streit ein.


Heute würde man die beiden wohl nicht mehr so einträchtig sehen: Cora und Ralf Schumacher in einem Bild aus dem Jahr 2008 (Bild: IMAGO / Pakusch)

Ingrid Brinkmann (70), die Mutter von Cora Schumacher (47), hat sich im bizarren Streit um die sexuelle Orientierung von Coras Ex-Mann Ralf Schumacher (49) zu Wort gemeldet. "Cora wusste nicht, dass Ralf schwul ist", erklärte sie gegenüber der "Bild"-Zeitung (Bezahlartikel). Brinkmann behauptete weiter, dass Ralf die Gerüchte um seine sexuelle Orientierung "uns gegenüber immer dementiert" habe.

Weiter erklärte Brinkmann, dass sie bei Ehestreitigkeiten vermitteln wollte: "Ich habe mit Ralf geredet und ihn gefragt, warum es immer Ärger gebe. Er saß mir gegenüber und sagte: 'Ingrid, ich sage dir, ich bin definitiv nicht schwul. Das sind nur Gerüchte'." Ihr tue leid, wie ihre Tochter "jetzt in der Öffentlichkeit beschimpft und als Lügnerin hingestellt wird".

Cora habe Ralf aus Liebe geheiratet, fuhr ihre Mutter fort. Auch Ralf habe gesagt, "dass er Cora liebt". Sogar zum Sexleben ihrer Tochter äußerte sich Brinkmann: "Er hat natürlich mit Cora geschlafen. Deshalb hielten wir es alle für ein böses Gerücht, Ralf sei schwul." Bis zum Schluss habe Cora "um Ralf gekämpft, […] bis es einfach nicht mehr ging".

Ralf Schumacher hatte sich Mitte Juli geoutet und seinen Freund Étienne Bousquet-Cassagne vorgestellt (queer.de berichtete). Seine Ex Cora, mit der er von 2001 bis 2015 verheiratet war und die den gemeinsamen Sohn David zur Welt gebracht hat, äußerte sich zunächst nicht direkt dazu. Erst am vergangenen Freitag veröffentlichte der "Spiegel" ein Interview mit der u.a. aus "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" bekannten Reality-Darstellerin. Cora behauptete darin, erst aus den Medien von seinem Coming-out erfahren zu haben – und zeigte sich generell enttäuscht über ihren Ex (queer.de berichtete).


Cora Schumacher in einem PR-Bild für ihren Auftritt bei "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" Anfang des Jahres (Bild: RTL)

Ralf Schumacher warf seiner Ex-Frau daraufhin öffentlich vor, Lügen über ihn zu verbreiten. So habe sie ihrem Ex und seinem Freund im vergangenen Jahr gratuliert, weil sie fälschlicherweise angenommen hatte, dass die beiden geheiratet haben (queer.de berichtete).  Als vermeintlichen Beweis veröffentlichte er einen Screenshot vom angeblichen WhatsApp-Verlauf seines Partners mit Cora. (cw)

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