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Hauptstadt

"Berlin Secrets": Das Schwule Museum öffnet seinen Keller

Bei der Langen Nacht der Museen in Berlin sind von Samstag auf Sonntag rund 750 Veranstaltungen geplant – sie lenken in diesem Jahr den Blick auf Verstecktes und Verschlossenes.


Das Schwule Museum in Berlin (Bild: KimSchneider / wikipedia)

  • 21. August 2024, 03:43h 2 Min.

Rätsel der Wissenschaft, Geheimdienste und Spurensuche: Die 75 teilnehmenden Häuser bei der Langen Nacht der Museen in Berlin am Samstag wollen dieses Jahr Geheimnisse in der Hauptstadt lüften. Von 18 Uhr an bis 2 Uhr am Sonntagmorgen plant der Veranstalter Kulturprojekte Berlin unter dem Motto "Berlin Secrets", "mysteriöse, gruselige und auch pikante Objekte" in den Vordergrund zu rücken.

Mit einem Ticket für 18 Euro (ermäßigt: 12 Euro) bekommen Besucher*innen den Angaben zufolge Eintritt für rund 750 Veranstaltungen. Diese Form der Kooperation vieler Museen mit Shuttle-Bussen und übergreifendem Ticket gilt als Berliner Erfindung. Das Erfolgskonzept haben inzwischen zahlreiche Städte auch international aufgegriffen und in eigenen Formen umgesetzt. In Paris etwa wird die "Nuit blanche" gefeiert.

Unbekannte Seite von Andy Warhol und queere Archivschätze

Auf dem Programm der langen Nacht steht unter anderem eine musikalische Geistergeschichte in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité. In der Neuen Nationalgalerie können Besucher*innen eine unbekannte Seite des US-Künstlers Andy Warhol (1928-1987) kennenlernen. Einige Häuser öffnen verborgene, sonst nicht zugängliche Bereiche, wie der Veranstalter betont.

Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen bietet etwa eine Sonderführung durch die Gefängnisküche und das Haftkrankenhaus des ehemaligen Stasi-Gefängnisses an. Das Schwule Museum öffnet seinen Archivkeller. DJ-Sets bereiten unter anderem das Fotografiska Berlin und der Gropius Bau vor, andere Museen laden auch zu Workshops ein, darunter das Kunstgewerbemuseum oder die Gemäldegalerie. (cw/dpa)

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