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Chicago
Bei Parteitag: Obama macht Penis-Witz über "jammernden" Trump
Der amerikanische Ex-Präsident Barack Obama gibt auf dem Demokraten-Parteitag einen Stand-up-Comedian.

Barack Obama zeigt auf dem Parteitag eine Geste, die wohl weltweit verstanden wird (Bild: Youtube)
- 21. August 2024, 07:46h 2 Min.
Der frühere US-Präsident Barack Obama hat am Dienstagabend beim demokratischen Nominierungsparteitag in Chicago mit einem "Small Dick Joke" über seinen Nachfolger Donald Trump für Erheiterung unter den 4.500 Delegierten gesorgt. Dabei waren weniger seine Worte als seine Handgeste ausschlaggebend dafür, dass die Parteitagsteilnehmenden in schallendes Gelächter ausbrachen.
Wörtlich sagte Obama über Trump: "Hier steht ein 78-jähriger Milliardär, der nicht damit aufhört, über seine Probleme zu jammern, seit er vor neun Jahren die goldene Rolltreppe heruntergefahren ist." Obama spielte dabei auf Trumps Wahlkampfauftakt 2015 in seinem New Yorker Trump Tower an.
Der Demokrat erklärte weiter, dass Trump seinen Fans ständig sein Leid klage, "was schlimmer wurde, seitdem er Angst davor hat, gegen Kamala zu verlieren", frotzelte der 63-Jährige. "Es gibt kindische Spitznamen, verrückte Verschwörungstheorien und die eigenartige Besessenheit mit der Größe seiner Zuhörerschaft…", so Obama, der dabei eine entsprechende Handgeste machte. Das Publikum lachte laut auf und applaudierte als Reaktion.
/ JasonKanderOk this is a perfect comedic delivery. pic.twitter.com/7ZOUaG9j19
Jason Kander (@JasonKander) August 21, 2024
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In sozialen Medien reagierten viele Obama-Fans entzückt auf den Witz. "Hat Obama gerade einen 'Small Dick Joke' in einer Live-Fernsehübertragung gemacht?", fragte eine Nutzerin auf X (vormals Twitter). Eine andere schrieb: "Das haben wir verdient, nach allem, was wir durchmachen mussten."
/ svershbowDid Obama just make a small dick joke??? Tell me he just made a small dick joke. Please, we deserve this after all we've been through.
Sophie Vershbow (@svershbow) August 21, 2024
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Trump ist bekannt dafür, mit Superlativen zu hantieren – und hatte zuletzt etwa Verschwörungstheorien in die Welt gesetzt, dass eine Wahlkampfveranstaltung von Kamala Harris KI-generiert sei. Allerdings erzählten Dutzende Pressefotograf*innen und Journalist*innen eine andere Geschichte. Er selbst verbreitet dagegen mit künstlicher Intelligenz erstellte Fake-Bilder, die etwa die Unterstützung von Taylor Swift für Trump beweisen sollen (queer.de berichtete).
/ WileyNickelEnough is enough. This is totally insane even by Trump standards.
Rep. Wiley Nickel (@WileyNickel) August 11, 2024
Every Trump supporter running for public office should answer whether or not they agree with Trump and his unhinged AI generated crowd conspiracy theory.
15K Michigan Harris rally attendees have the receipts pic.twitter.com/9I0VezZttJ
Beim Parteitag wurde am Dienstag auch Kamala Harris als diesjährige Präsidentschaftskandidatin der Demokraten bestätigt. Harris und Trump werden sich am 4. November bei den Präsidentschaftswahlen dem amerikanischen Wahlvolk stellen. LGBTI-Organisationen unterstützen dabei fast einhellig die demokratische Bewerberin. (cw)
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