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Symbolbild (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

Am Freitagabend kam es in Berlin-Schöneberg zu einer Körper­ver­letzung mit transphobem Hintergrund. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Samstag.

Nach ersten Erkenntnissen wurde eine 40-jährige trans Person gegen 23.20 Uhr an der Goltzstraße Ecke Hohenstaufenstraße von einem bislang unbekannten Passanten transfeindlich beleidigt. Anschließend schlug der Tatverdächtige seinem Gegenüber mit der Faust gegen den Kopf.

Ein 29-jähriger Zeuge kam hinzu, um zu helfen, wurde jedoch ebenfalls von dem Angreifer ins Gesicht geschlagen. Die trans Person blieb bei dem Vorfall unverletzt. Der 29-jährige Helfer erlitt ein Hämatom im Gesicht, bedurfte jedoch keiner ärztlichen Behandlung.

Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen hat – wie bei Hass­kriminalität üblich – der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen. Nähere Angaben zum Angreifer wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

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Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/dpa)

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