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Kommentare zu:
CSD statt Fußball


#1 OlafAnonym
  • 26.06.2006, 14:12h
  • Interessant, dass sich die Schwulen und Lesben weltweit so auf die Ehe konzentrieren. Das war doch einst eine konservative Einrichtung, mit der man nichts zu tun haben wollte.

    Den transgenialen CSD sehe ich noch als ein Relikt der 70-er und 80-er, als die Homosexuellen noch die ganze Welt verbessern wollten. Ist schön, aber wird natürlich jetzt gnadenlos parteipolitisch ausgenutzt, wie man sieht.
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#2 danielAnonym
#3 GerdAnonym
  • 26.06.2006, 14:47h
  • CSD Kreuzberg: "Exklusives Lobbying für Homorechte führt in eine Sackgasse. Die Homo-Ehe ist ein gutes Beispiel dafür"

    Wie bitte? Die Homoehe war doch ein Riesenerfolg! Nicht-EU-Partner werden endlich anerkannt, um nur einen der Vorteile zu benennen. Nur gegen Hartz 4 zu wettern ist ein recht dürftiges Programm!
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#4 Holga-WaldaAnonym
  • 26.06.2006, 15:56h
  • ....hier 6 videoclips zum transgenialen
    csd....
    kanalb.org/topic.php?clipId=101,

    bei dem vom jounalisten jöerg fischer wahrgenommenen starken unmut über das
    auftreten der pds, kann ich mir gut vorstellen, dass an einem solchen tag , seine genossinnen und genossen der wasg und der trotzkistischen gruppe SAV eine gereizheit
    verspüren, die die "gefühlte" grösse eines transparents übermächtig erscheinen lässt.
    der zoff zwischen PDS und WASG/SAV ist in berlin leidig bekannt.
    das denken ausgeglichener schwuler lässt sich auch durch diesen stoff nicht trüben.
    das herr fischer die interessen seiner genossen wahrnimmt ist legitim.
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#5 SaschaAnonym
  • 27.06.2006, 01:30h
  • @Gerd: Ja, die Homo-Ehe war ein Riesenerfolg für diejenigen, die Diskriminierung bis zum Sankt Nimmerleinstag fortschreiben wollen!

    Wenn man also schon in kleinbürgerlich-konservativer Manier meint, eine Gesellschaft allein auf diesem formaljuristischen Wege verändern zu können (dabei ist das nur eine notwendige, aber noch keine hinreichende Bedingung), dann sollte man sich zumindest nicht mit Konstrukten zweiter Klasse abspeisen lassen!
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#6 OlafAnonym
#7 holga-waldaAnonym
  • 27.06.2006, 14:47h
  • @ olaf

    mein bester freund hat keinen computer und schweissfüsse.
    in welcher print-ausgabe finde ich
    den bild-artikel ?
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#8 joshAnonym
  • 27.06.2006, 18:11h
  • wenn ich mir dies mit der homo-ehe durchlese, komme ich mir langsam vor, wie bei einem angriff der borg und fühle mich assimiliert. (sorry wer kein star trek kennt). mit dieser homo-ehe geben wir den etwas linker stehenden rechtskonservativen nun die möglichkeit uns zu intergrieren (siehe bild). endlich sind wir genauso wie sie, mit einem kleinen unterschied, naja aber das geht ja vielleicht. prüfen wir es in einer langzeitstudie.
    mensch da habe ich doch einen vorschlag, wie wärs wenn wir uns gemeinsam mit den rechten in reih und glied in halbe meinetwegen hinstellen und in schwarzen uniformen der SS gedenken. da werden wir vielleicht ganz schnell noch schneller wertvolle mitglieder der gesellschaft, oder?
    mir scheint diese homo-ehe ist von vielen (auf beiden seiten) auch das gewünschte eingangstor in die normalgesellschaft. ist da sonst gar nichts mehr?
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#9 Captain JanewayAnonym
  • 27.06.2006, 18:23h
  • @josh

    Nein, wieso auch? Wir sind leider nun mal nicht aufregender und klüger als Heteros, noch sind wir das "auserwählte Volk".
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#10 joshAnonym
  • 27.06.2006, 18:36h
  • @captain janeway:
    die geschützte institution der ehe diskriminiert selbst in ihren besten fällen durch ihre blosse existenz andere formen des zusammenlebens. es geht nicht um das auserwählte volk oder so ein quark.
    anstatt die gesellschaftliche öffnung dieses tabubereiches für eine qualitative verbesserung zu benutzen, freuen wir uns nun endlich dazu zu gehören. anstatt die trennwand zwischen vermeintlich normalen und nicht angepassten einzureissen oder dies wenigstens zu versuchen, erfreuen wir uns an der aussicht "auf der anderen seite zu stehen", da wo die angepasste mehrheit steht. anstatt die solidarität mit anderen diskriminierten (und davon gibt es mehr als genug) zu suchen, wollen wir nur von der opfer zur täterseite wechseln. und das liebe kathrin janeway würden dein virtuelles literarisches ebenbild niemals tun, nicht wahr?!
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#11 holga-waldaAnonym
  • 27.06.2006, 19:30h
  • @ captain

    also ich gehöre definitiv zum auerwählten volk.
    ich will die akzeptanz aller lebensformen.
    ich will denkmäler für deserteure
    ich will offen schwul lebende bundesliga-spieler.
    ich will chancengleichheit für alle.
    ich will angstfrei leben.

    ich will mir vorstellen können, vielleicht dann, dieses fähnchen mit den drei farben
    auch mal in die hand zu nehmen.
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#12 PeerAnonym
  • 27.06.2006, 20:43h
  • Also ich haben meinen Liebsten geheiratet (oder verpartnert wie es so unschön heißt). Ich finde das nur eine Zweierbeziehung stabil ist und es ist daher ok, dass das vom Staat gefördert wird. Wollt ihr zu dritt oder viert heiraten? Oder wollt ihr euch überhaupt nicht füreinander einsetzen und lieber auf dem Egotrip herumvögeln?
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#13 san und manfredAnonym
  • 27.06.2006, 23:11h
  • Hallo Peer,
    hundert Pluspunkte fuer Deine/Eure Einstellung,kann Dich nur bestaetigen,nach 30 Jahren mit meinem Partner gibt fuer uns nur die eine Form die funktioniert "treue Zweisamkeit" mit alldem andren gehste den Bach runter und stehst im Alter aufem Bahnhofsvorplatz.Offne Partnerschaften fuehren zum, Abbruch oder enden bestenfals als WG.Fremdgehen zerstoert auf jeden Fall,mit der Zeit ,wenn nicht gleich, eine Liebesbeziehung. Gruss
    San und Manfred, Bangkok Thailand
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#14 joshAnonym
  • 28.06.2006, 00:12h
  • @peer,san,manfred:
    find ich toll, das es euch so gut geht. und warum darf das nicht für die anderen gelten? warum reicht es euch nicht nun einfach zusammen zu leben? warum eine besondere schutzform und staatliche förderung, die dann notwendigerweise nur für euch und die hetero-ehen gilt? erinnert euch, die heten erzaehlten jahrezehntelang nur eine ehe zwischen mann und frau sei die einzig richtige verbindung, nun sagt ihr, nur eine verbindung zwischen mann und frau oder zwischen mann und mann ist das richtige. indem ihr staatliche förderung und sanktionierung dafür wollt, trefft ihr diese entscheidung nicht nur für euch selbst, sondern für alle anderen mit. vielleicht habt ihr recht, vielleicht nicht. auf keinen fall habt ihr das recht, diese entscheidung den anderen wegzunehmen.
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#15 san und ManfredAnonym
  • 28.06.2006, 15:15h
  • Lieber Josh,

    du kennst unsre Geschichte nicht ,deshalb reagierst du so,1977 kam mein Partner mit mir nach Germany,keine Aufenhaltserlaubniss ,keine Arbeitserlaubniss,Antrag an den Petitionausschuss der Regierung wegen anerkennung einer schwulen Partnerschaft-wohlgemerkt 1977 (Schmidt war Kanzler-SPD) Nichts ging nur ne Scheinehe mit endlosen Problemen,dann haben wir beide die BRD verlassen-hier hab ich nun seit 20 Jahren keine Arbeitserlaubniss und nur ein Kurzzeitvisa,14 Jahr musste ich alle 3 Monate ausreisen mit der Bahn nach Malaysia (1000 KM eeinfach
    Jetzt ist wenigsten fuer die Jungen schluss mit solchen Problemen -ich hab sie hier weiterhin- denn Partnerschaft gibts hier nicht.Ich denke dass sich Deine Meinung nun ein wenig aendert.
    Viele Gruesse aus Thailand
    (Nebenbei hier duerfen auch Auslaender welche mit einer Thaifrau verheiratet sind und Kinder haben nicht arbeiten und bekommen nicht automatisch eine unbefristete Aufendhaltsgenehmigung wie das in der BRD ueblich ist.Fals sie erteilt wird kostet das bis 4000 Euro und kam drei Jahr Dauern vom Antrag zur Erteilung.
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#16 joshAnonym
  • 01.07.2006, 12:45h
  • @san,manfred:
    ok. das ist ein argument.ich mag ja auch diese ganze sache nicht verteufeln. es wäre nur schön, wenn die jungen (ich gehöre ja auch nicht mehr dazu) sich eben nun nicht einfach auf die andere seite des tisches stellen und nun die anderen fröhlich mit-diskriminieren, sondern nicht vergessen wo das alles herkommt.
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