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  • 31. August 2024, 12:59h 2 Min.

Symbolbild: Regenbogen­fahne (Bild: lillen / pixabay)

Nach einer Auseinandersetzung im Vorfeld des CSD Burgdorf hat die Polizei Ermittlungen wegen Volks­verhetzung und Bedrohung eingeleitet. Zwei unbekannte Täter hatten in der Nacht zu Samstag eine am Rathaus gehisste Regenbogen­flagge heruntergerissen und verbrannt. Erst als ein 44 Jahres altes Mitglied des Veranstaltungsteams den Angreifern drohte, flüchteten die beiden Männer. Die Polizei hofft auf Hinweise von Zeug*­innen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover hielten sich im Vorfeld des am Samstag stattfindenden Christopher Street Days in Burgdorf Veranstaltende auf dem örtlichen Spittaplatz auf, um unter anderem Teile der Bühne und Technik aufzubauen und zu bewachen. Am frühen Samstagmorgen gegen 01:15 Uhr erschienen vor Ort zwei Männer, die sich zunächst queer­feindlich äußerten, zwischenzeitlich verschwanden und kurz darauf auf den Spittaplatz zurückkehrten. Im weiteren Verlauf rissen die beiden Personen eine am Rathaus gehisste Regenbogen­flagge ab und entzündeten diese vor dem Gebäude. Im Rahmen dieser Konfrontation bedrohte ein 44-Jähriger aus dem Veranstaltungsteam die beiden Täter, woraufhin diese flüchteten.

Die Polizei hat gegen die beiden Tatverdächtigen Ermittlungen wegen des Verdachts der Volks­verhetzung eingeleitet. Gegen den 44-Jährigen wird nun wegen Bedrohung ermittelt. Der Mitarbeiter einer mit dem Aufbau beauftragten Firma soll laut NDR eine Schreckschusswaffe gezogen haben.

Die Tatverdächtigen wurden als etwa 25 bis 30 Jahre alt beschrieben. Einer der Männer trug dunkle kurze Haare und hatte einen dunklen Teint, sein Komplize, kurze blonde Haare und blaue Augen. Beide Tatverdächtigen waren mit Jogginganzügen bekleidet.

Zeug*innen, die Hinweise zu dem Sachverhalt und/oder den unbekannten Tatbeteiligten geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer (0511) 109-5555 zu melden. (cw/pm)

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