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  • 21. Januar 2004, noch kein Kommentar

Washington Bei seiner Rede zur Lage der Nation ("state of te union") hat der amerikanische Präsident George W. Bush zum Kampf für die Ehe aufgerufen. Bush kündigte an, eine entsprechende Verfassungsänderung anzustreben, falls die bestehenden Regelungen zum Schutz der Ehe durch "Aktivisten-Richter" weiter "ausgehöhlt" würden. "Unsere Nation muss die Unverletzlichkeit der Ehe verteidigen", sagte Bush am Dienstag vor dem US-Kongress. Die Gerichte eines Bundesstaates könne nicht die Ehe für andere Bundesstaaten "neu definieren", so Bush. Während Homo-Organisationen sich über die als homophob und - gegenüber lesbischen und schwulen Familien - ignorant empfundene Rede aufregten, fanden koservative Hardliner sie nicht hart genug. Ihnen zufolge hätte Bush die Verfassungsänderung über den Kongress sofort einleiten sollen. Auch das Bush zu einer fairen Debatte über die Ehe aufrief, kam bei ihnen nicht gut an. Bush hatte in der Rede gesagt: "Die gleiche moralische Tradition, die die Ehe definiert, lehrt uns auch, das jedes Individuum im Ansicht Gottes Würde und Wert besitzt". In einem anderen Teil der Rede plädierte Bush für sexuelle Enthaltsamkeit unter Jugendlichen. Nur so könne die Übertragung von Geschlechtskrankheiten verhindert werden. Für ein Programm, das für Enthaltsamkeit werben soll, werde die Regierung künftig mehr Geld zur Verfügung stellen. (nb)