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  • 3. September 2024, 13:54h 1 Min.

Dorothy Arzner im Jahr 1934 (Bild: wikipedia)

Unter dem Titel "The Female Gaze – A Tribute to Dorothy Arzner" ehrt das Filmhaus Nürnberg in diesem Monat eine bemerkenswerte und in der US-amerikanischen Filmgeschichte einmalige Persönlichkeit. Arzner (1897-1979) war die einzige offen lesbische Filmemacherin, die im klassischen Hollywoodkino als Regisseurin gearbeitet hat, große kommerzielle Kinofilme inszenierte und das erste weibliche Mitglied der Directors Guild of America.

Zwischen 1927 und 1943 inszenierte Dorothy Arzner 16 Spielfilme, von denen einige heute als Meilensteine des feministischen Kinos gelten. Das Filmhaus präsentiert zehn ihrer Werke und startet die Hommage am 5. September 2024 um 19 Uhr mit dem aufschlussreichen Dokumentarfilm "Dorothy Arzner, Pioneer, Queer, Feminist" (2023) von Clara und Julia Kuperberg.

Am 6. September um 19 Uhr findet die einmalige Vorstellung von Dorothy Arzners Lieblingsfilm "Working Girls"(1931) statt – ein Film über zwei Schwestern aus Indiana, die in New York Arbeit suchen. In den Film, der voll subversiver Komik ist, durchzogen von Arzners typisch ironischer Sicht auf Ehe, Arbeit und Klasse, und das Schaffen Arzners führt Andrea Kuhn, Leiterin des Nuremberg International Human Rights Film Festival (NIHRFF), ein.

Alle weiteren Filme, die Informationen zu den Vorstellungen und Tickets gibt es hier. (cw/pm)

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