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MTV Video Music Awards 2024
Taylor Swift übertrifft Beyoncés Rekord
Taylor Swift bricht erneut Rekorde bei den MTV Video Music Awards. Das hat sie auch verdient, denn nur wenige Stunden zuvor machte ihr Elon Musk ein gruseliges Angebot.

Taylor Swift muss Platz schaffen für sieben neue Trophäen (Bild: IMAGO / UPI Photo)
- 12. September 2024, 08:07h 4 Min.
Taylor Swift (34) hat bei den MTV Video Music Awards 2024 den Rekord für die meisten Solo-Siege gebrochen. Zu ihren 23 Trophäen kamen sieben weitere hinzu. Damit übertraf Swift den bisherigen Rekord von Beyoncé (43), die als Solokünstlerin 26 Mal gewann. Als Teil von Destiny's Child und mit Jay-Z (54) als Carters hat Beyoncé allerdings auch 30 Siege zu verzeichnen: Gleichstand zwischen den beiden US-Superstars. Swift knackte am Mittwochabend in New York noch einen weiteren Rekord: Sie ist die erste Künstlerin, die den Preis für das Video des Jahres fünfmal gewonnen hat.
In ihrer Dankesrede für das letztgenannte Video sprach Swift über die Regie des Videos und würdigte viele der beteiligten Personen, darunter Post Malone (29) und "mein Freund Travis Kelce", der "vom anderen Ende des Studios, in dem wir [das Video] gedreht haben, gejubelt und angefeuert hat", sagte sie über den 34-jährigen Football-Star. "Ich möchte ihm dafür danken, dass er das zu unserem Dreh hinzugefügt hat, denn daran werde ich mich immer erinnern."
/ vmasBRB making this pic of @PostMalone and @taylorswift13 at the #VMAs my lock screen pic.twitter.com/e6elH2xNQC
Video Music Awards (@vmas) September 12, 2024
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Daraufhin verbeugte sie sich vor ihren Fans: "Swifties" dankte sie dafür, "dass sie mein Leben zu dem gemacht haben, was es ist, dass sie die 'Eras'-Tour zu dem gemacht haben, was sie geworden ist, und dass sie das 'The Tortured Poet's Department' zu dem gemacht haben, was es geworden ist", sagte sie dem Publikum. "Das seid ihr alle."
Taylor Swift erinnert an 9/11
Als Taylor Swift die Bühne betrat, um ihren Preis für die beste Kollaboration in der Kategorie "Moon Person" zusammen mit ihrem Kollegen Post Malone entgegenzunehmen, erinnerte sie zunächst an den 23. Jahrestag des Terroranschlags auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001.
Laut "Hollywood Reporter" sagte sie: "Als ich heute Morgen am 11. September in New York aufgewacht bin, habe ich darüber nachgedacht, was vor 23 Jahren passiert ist – jeder, der einen geliebten Menschen verloren hat und jeder, den wir verloren haben", sagte Swift. "Und das ist das Wichtigste am heutigen Tag. Und alles, was heute Abend passiert, hängt damit zusammen."
Bevor sie die Bühne verließ, wiederholte Swift noch einmal, was sie am Abend zuvor in ihrem Instagram-Post geschrieben hatte, in dem sie die Menschen aufforderte, bei der bevorstehenden Wahl ihre Stimme abzugeben. "Wenn ihr 18 seid, registriert euch bitte, um zu wählen", sagte sie dem Publikum der VMAs. "Es ist eine wichtige Wahl."
Swift führte schon die Liste der Nominierungen mit zwölf an, darunter einige der begehrtesten Auszeichnungen wie Künstlerin des Jahres und mehrere Preise für ihren und Post Malones "Fortnight". Der Song wurde unter anderem als Song des Jahres, Song des Sommers und Video des Jahres ausgezeichnet. Sie ist die einzige Künstlerin, die den letztgenannten Preis drei Jahre hintereinander gewonnen hat – noch ein Rekord.
Beyoncé war für ihren Hit "Texas Hold 'Em", die erste Single aus ihrem Country-Album "Cowboy Carter", für den Song des Jahres nominiert. "Texas" trat gegen Swifts "Fortnight", Kendrick Lamars (37) "Not Like Us", Sabrina Carpenters (25) "Espresso", Teddy Swims' (31) "Lose Control" und Jack Harlows (26) "Lovin on Me" an.
Elon Musk macht sich an Taylor Swift ran
Taylor Swift hatte bereits am Tag vor der Preisverleihung für Schlagzeilen gesorgt, als sie ihre Unterstützung für Kamala Harris im US-Wahlkampf öffentlich gemacht hatte (queer.de berichtete). Das hatte einen bizarren Tweet von Elon Musk (53) zur Folge: Er antwortete auf Swifts Wahlentscheidung und ironische Selbstbezeichnung als "Childless Cat Lady" mit einem Tweet auf X, ehemals Twitter: "Okay Taylor… du hast gewonnen… ich werde dir ein Kind geben und deine Katzen mit meinem Leben beschützen." Unklar ist, ob der SpaceX-Gründer der Sängerin damit anbot, sie zu schwängern oder ihr eines seiner zwölf Kinder zu schenken. Und natürlich, wie er auf die Idee kommt, dass Swift in jeglicher Hinsicht Interesse daran haben könnte.
/ elonmuskFine Taylor you win I will give you a child and guard your cats with my life
Elon Musk (@elonmusk) September 11, 2024
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Auf seiner Plattform X wird Musk für den merkwürdigen Kommentar abgestraft. In den Kommentaren heißt es etwa: "Dieser Tweet hebt die Dinge auf ein ganz neues Level von seltsam", "Du bist gruselig und komisch" oder "Geh zu Travis Kelce und sage ihm das, mal sehen, was dann passiert".
Mittlerweile hat sich Musk auch zur TV-Debatte selbst geäußert. Demnach hätte Harris die Erwartungen der meisten zwar übertroffen, trotzdem sei er überzeugt, dass Trump einen besseren Job machen würde. (spot/cw)
Video Of The Year: Taylor Swift ft. Post Malone – "Fortnight"
Artist Of The Year: Taylor Swift
Best Pop: Taylor Swift
Best Collaboration: Taylor Swift ft. Post Malone – "Fortnight"
Best Direction: Taylor Swift ft. Post Malone – "Fortnight"
Best Editing: Taylor Swift ft. Post Malone – "Fortnight"
Song Of Summer: Taylor Swift ft. Post Malone – "Fortnight"
Michael Jackson Video Vanguard Award: Katy Perry
Song Of The Year: Sabrina Carpenter – "Espresso"
Best New Artist: Chappell Roan
Best Latin: Anitta – "Mil Veces"
Best Afrobeats: Tyla – "Water"
Best K-Pop: Lisa – "Rockstar"
Video For Good: Billie Eilish – "What Was I Made For"
VMAs Most Iconic Performance: Katy Perry – "Roar"













