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  • 17. September 2024, 01:12h 1 Min.

Berivan Sekerci (Bild: HMSI)

In Hessen soll Berivan Sekerci als neue Landesbeauftragte gegen Diskriminierung vorgehen. Die 33-jährige Juristin habe die Arbeit bereits aufgenommen, teilte das Sozialministerium in Hessen mit. "Bei uns gibt es keinen Platz für Rassismus, Antisemitismus oder jegliche Form von Diskriminierung", sagte Sozialministerin Heike Hofmann (SPD). Ungerechtigkeit und Benachteiligung seien Berivan Sekerci "ein ebenso großer Dorn im Auge wie mir".

Das neue Amt, dessen Einführung CDU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt hatten, ist dem hessischen Sozialministerium zugeordnet. "In dieser Rolle bietet sich die Chance, nicht nur kurzfristige Ergebnisse zu erzielen, sondern auch langfristige Veränderungen zu bewirken – das ist für mich ein entscheidender Antrieb", wurde Sekerci zitiert. Neben Rassismus wolle sie auch bislang seltener öffentlich thematisierte Formen wie Altersdiskriminierung, Diskriminierung aufgrund des sozioökonomischen Status oder Behinderung in den Blick nehmen.

"Um Diskriminierung effektiv zu bekämpfen, ist eine Kombination aus gesetzlichen Maßnahmen, aus Bildung und gesellschaftlichem Engagement nötig", erklärte Sekerci. "Mein Ziel ist es, durch diese Arbeit die Akzeptanz von Vielfalt zu stärken und eine inklusive Zukunft für alle zu gestalten. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinem Team für eine gerechtere Gesellschaft einzutreten." (cw/dpa)

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