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True-Crime-Reihe

Staffel 3 der "Monster"-Reihe: Charlie Hunnam wird zu Mörder Ed Gein

Die zweite Staffel der "Monster"-True-Crime-Reihe ist noch gar nicht veröffentlicht, da gibt es Nachrichten zur dritten Ausgabe: "Sons of Anarchy"-Star Charlie Hunnam wird einen der berüchtigsten Mörder der US-Geschichte verkörpern.


Charlie Hunnam spielte zur Jahrtausendwende Nathan Maloney in "Queer as Folk" (re.) – auch in der US-Neuauflage 2022 tauchte er auf, allerdings nur mit einem Bild (Bild: Paramount+ / Channel Four)

  • 17. September 2024, 12:26h 3 Min.

Ab Donnerstag wird nach "Dahmer" die zweite Ausgabe der True-Crime-Reihe "Monster" ihren Weg zu Netflix finden. Noch vor der Ausstrahlung der neuen Folgen, die sich um den spektakulären Mordfall rund um die Menéndez-Brüder dreht, eilen bereits Neuigkeiten zu Staffel drei voraus – und die haben es durchaus in sich. So wird einem Bericht der amerikanischen Branchenseite "Deadline" zufolge "Sons of Anarchy"-Star Charlie Hunnam (44) das nächste "Monster" verkörpern. Der Brite hatte seine erste Hauptrolle als Nathan Maloney in der britischen Erfolgsserie "Queer as Folk" (1999-2000), die ihm den Weg nach Hollywood ebnete.

Ryan Murphy (58), der schwule Schöpfer der düsteren "Monster"-Anthologieserie, habe diese Casting-Nachricht demnach völlig überraschend bei der Premiere von Staffel zwei enthüllt. Auch die Rolle von Hunnam verriet Murphy: Der Schauspieler wird Edward "Ed" Gein darstellen, einen der bestialischsten Serienmörder der amerikanischen Justizgeschichte.

Inspiration zahlreicher Hollywood-Psychopathen

Gein trieb in den 1950er Jahren in dem Städtchen Plainfield im US-Bundesstaat Wisconsin sein Unwesen. Seine Taten brachten ihm schließlich den verstörenden Spitznamen "Plainfield Ghoul" ein. Neben mehreren Fällen von Grabraub wurde er 1968 wegen zwei nachgewiesenen Morden verurteilt. Gein musste aufgrund seiner psychischen Verfassung jedoch nicht in ein Gefängnis, sondern wurde in eine Psychiatrie eingewiesen, wo er 1984 an den Folgen einer Krebserkrankung verstarb.

Geins Taten erlangten angesichts ihrer unvorstellbaren Grausamkeit traurige Berühmtheit. Auch diente der Mörder als Vorlage zahlreicher Hollywood-Scheusale: Aus Geins krankhafter Beziehung zu seiner Mutter fand Autor Robert Bloch (1917-1994) Inspiration für seinen Roman "Psycho", der später von Alfred Hitchcock (1899-1980) verfilmt wurde. Auch Thomas Harris (83) zog in seinem Bestseller "Das Schweigen der Lämmer" mit der Figur Jame "Buffalo Bill" Gumb Parallelen zu Geins Verbrechen. Ebenso wie die Macher des 70er-Jahre-Horrorfilms "The Texas Chain Saw Massacre". Kurzum: Die dritte Staffel der "Monster"-Reihe könnte zugleich die verstörendste werden.

Jeffrey Dahmer machte den Auftakt

Und das will angesichts des Auftakts der Reihe etwas heißen. Die erste Staffel hatte sich mit den Morden von Jeffrey Dahmer beschäftigt, der seine Opfer meist in der schwulen Community fand. Zwar erfreute sich "Dahmer" mit Evan Peters (37) in der Titelrolle großer Nachfrage bei Netflix. Zugleich sorgte die Darstellung des Mörders aber für Kontroverse und nicht nur Angehörige der tatsächlichen Opfer von Jeffrey Dahmer kritisierten die Serie, etwa die Mutter von Dahmers Opfer Tony Hughes (queer.de berichtete).

Staffel zwei, die am Donnerstag startet, beschäftigt sich mit dem 1989 ermordeten Ehepaar José und Mary Louise "Kitty" Menéndez, gespielt von Oscarpreisträger Javier Bardem (55) und Golden-Globe-Gewinnerin Chloë Sevigny (49). Kurz nach der Tat gerieten die beiden Söhne Lyle und Erik Menéndez ins Zentrum der Ermittlungen, beide wurden später wegen des Doppelmords angeklagt und verurteilt. (spot/cw)

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