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- 23. September 2024, 05:38h 1 Min.

Vom Senat gefördert: "Demokratie-Mobil" in Berlin
Das Berliner Bildungsprojekt "Demokratie-Mobil" von Moscheegründerin Seyran Ateş macht Halt am Ethnologischen Museum im Humboldt Forum. Ein umgebauter Doppeldeckerbus soll politische Bildung direkt zu Schüler*innen und Jugendlichen bringen und dabei helfen, Demokratie und Teilhabe zu fördern.
Mit dem Ethnologischen Museum steuere das Demokratie-Mobil am heutigen Montag zum ersten Mal regelmäßig einen festen Einsatzort in einem Berliner Museum an, hieß es in einer Mitteilung.
In den Ausstellungen könnten Kinder und Jugendliche verschiedene Workshops besuchen, etwa zu den Themen "Was ist Heimat? Wie kann Berlin zur neuen Heimat werden?" oder "Islam und Demokratie". Das "Demokratie-Mobil" bietet auch Workshops zu Homosexualität und einen "Queer Einführungskurs" an. Leitbild sei es, "gegen jegliche Form von Extremismus, Hass und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (bspw. Queerfeindlichkeit, Rassismus, Islamfeindlichkeit, Misogynie, Antisemitismus) einzustehen", heißt es auf der Homepage.
Das Projekt des Mernissi-de Gouges Bildungs- und Sozialwerks von Ateş wird von der Berliner Bildungsverwaltung finanziell gefördert. Der Bus kann gebucht werden und zu Events oder Projektwochen an Schulen eingeladen werden.
Seyran Ateş ist auch Initiatorin und Mitbegründerin der liberalen und queerfreundlichen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin. Sie erhielt eine Vielzahl von Morddrohungen und steht rund um die Uhr unter polizeilichem Personenschutz. (cw/dpa)
Links zum Thema:
» Homepage vom Demokratie-Mobil













